Knochenaufbau für Zahnimplantate
Knochenaufbau in Hamburg: sicher, schonend und wissenschaftlich fundiert
Zu wenig Knochen für ein Implantat? In meiner Praxis baue ich Ihren Kieferknochen mit bewährten chirurgischen Verfahren wieder auf – damit Ihr Implantat ein stabiles Fundament hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Knochenaufbau (Augmentation) schafft das notwendige Fundament, wenn der Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreicht – in der Breite, Höhe oder Dichte.
- Materialien: Eigenknochen (autolog), Knochenersatzmaterial (xenogen, allogen oder synthetisch) oder eine Kombination aus beidem – je nach Defekt und individueller Situation.
- Methoden: Sinuslift, Bone-Spreading, Knochenblock, gesteuerte Knochenregeneration (GBR) mit Membranen sowie PRF/Sticky Bone als innovatives Zusatzverfahren.
- Die Erfolgsquote liegt bei über 95 % – gut dokumentiert durch internationale Langzeitstudien mit Beobachtungszeiträumen von über 10 Jahren.1
- Kosten: Je nach Methode und Umfang ab ca. 330 € (geringer Aufbau) bis ca. 850 € (Sinuslift). Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel keinen Zuschuss für den Knochenaufbau selbst.
Grundlagen
Was ist ein Knochenaufbau im Kiefer?
Knochenaufbau (Augmentation) ist ein chirurgisches Verfahren der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, bei dem das Volumen, die Höhe oder die Breite des Kieferknochens wiederhergestellt wird. Ziel ist es, eine stabile Basis für Zahnimplantate zu schaffen, wenn der vorhandene Knochen nicht ausreicht.
Ein Zahnimplantat braucht ein stabiles Fundament – genauso, wie ein Dübel in der Wand nur hält, wenn genug feste Substanz um ihn herum ist. Damit ein Implantat sicher einheilen und dauerhaft funktionieren kann, muss es rundherum von mindestens 1,5 bis 2 mm Knochen umgeben sein.2
In meiner Kieferchirurgie überprüfe ich das mit einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie). Dabei sehe ich nicht nur, wie breit und hoch Ihr Kieferknochen ist, sondern auch seine Dichte, den Verlauf von Nerven und die Lage der Kieferhöhle. Erst wenn ich diese Daten habe, kann ich Ihnen sagen, ob ein Knochenaufbau notwendig ist – und wenn ja, welches Verfahren in Ihrer Situation am sinnvollsten ist.
Mein Praxishinweis: Nicht jeder Patient mit wenig Knochen braucht automatisch einen Knochenaufbau. Durch moderne, kurze Implantate und die Möglichkeit der navigierten Chirurgie kann ich in vielen Fällen den vorhandenen Knochen optimal nutzen – und Ihnen einen separaten Eingriff ersparen.
Ursachen
Warum baut sich der Kieferknochen ab?
Unser Kieferknochen ist ein lebendiges Gewebe, das sich ständig auf- und abbaut. Er braucht Belastung, um sich zu erhalten – ähnlich wie ein Muskel, der ohne Training schwächer wird. Wenn ein Zahn fehlt, entfällt der Kau-Reiz auf den darunter liegenden Knochen. Die Folge: Der Körper baut ihn ab, weil er ihn für „nicht mehr benötigt" hält.
Zahnverlust ohne Versorgung
Schon 6 bis 12 Monate nach einer Zahnentfernung beginnt der Knochen spürbar zu schrumpfen – erst in der Breite, dann in der Höhe. Je länger die Lücke besteht, desto mehr Knochen geht verloren.3
Parodontitis
Parodontitis (umgangssprachlich „Parodontose") ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie zerstört den Knochen schleichend – oft, ohne dass Sie es bemerken. Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen.
Zysten und Wurzelentzündungen
Chronische Entzündungen an der Zahnwurzelspitze oder Kieferzysten können den umliegenden Knochen massiv angreifen und regelrechte Hohlräume hinterlassen, die vor einer Implantation aufgefüllt werden müssen.
Schlecht sitzender Zahnersatz
Herausnehmbarer Zahnersatz, der nicht optimal sitzt, übt punktuellen Druck auf den Kieferkamm aus. Statt den Knochen gleichmäßig zu belasten, beschleunigt er den Abbau – ein Teufelskreis.
Anatomie: Die Kieferhöhle
Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich liegt die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) oft so nah am Kieferkamm, dass für ein Implantat nicht genug Knochenhöhe vorhanden ist. Hier kommt der Sinuslift zum Einsatz.
Trauma und Unfälle
Gesichtsverletzungen oder Unfälle können zu Knochendefekten führen, die vor einer Implantatversorgung chirurgisch rekonstruiert werden müssen.
Diagnostik
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig? Präzise Diagnostik mit DVT
Ob ein Knochenaufbau notwendig ist, entscheide ich nicht „auf Verdacht", sondern auf Basis einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie). Im Vergleich zum klassischen 2D-Röntgenbild zeigt mir das DVT den Kiefer in allen drei Raumebenen – mit einer Auflösung von bis zu 0,1 mm.
In der 3D-Planung messe ich exakt, wie viel Knochen in Höhe und Breite vorhanden ist, wo Nerven und Blutgefäße verlaufen und wie weit die Kieferhöhle reicht. Auf dieser Grundlage plane ich, ob und welcher Knochenaufbau notwendig ist – und ob er in einer Sitzung mit der Implantation kombiniert werden kann.
Einzeitig oder zweizeitig? Wenn nur wenig Knochen fehlt, führe ich den Knochenaufbau häufig gleichzeitig mit der Implantation durch (einzeitig). Bei größeren Defekten muss der Knochen erst aufgebaut und mehrere Monate einheilen, bevor das Implantat gesetzt werden kann (zweizeitig).

Materialien
Eigenknochen, Ersatzmaterial oder beides?
Für den Knochenaufbau stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in Herkunft, biologischem Verhalten und Einsatzgebiet unterscheiden. In meiner Kieferchirurgie verwende ich überwiegend eine Kombination aus Eigenknochen und Knochenersatzmaterial – das verbindet die biologischen Vorteile des eigenen Knochens mit der Volumenstabilität des Ersatzmaterials.
Eigenknochen (autolog)
Ihr körpereigener Knochen – entnommen aus dem Kieferwinkel, Kinn oder intraoral bei der OP. Enthält lebende Knochenzellen und Wachstumsfaktoren. Höchste biologische Wertigkeit.4
Xenogen (Bio-Oss®)
Aufbereiteter Rinderknochen, dem alle organischen Bestandteile entzogen wurden. Dient als Leitstruktur, in die der körpereigene Knochen einwächst. Seit über 30 Jahren klinisch bewährt.5
Allogen
Humaner Spenderknochen aus Knochenbanken, aufbereitet und sterilisiert. Gute biologische Verträglichkeit, wird schrittweise durch eigenen Knochen ersetzt.
Synthetisch
Künstlich hergestellte Materialien (z. B. Hydroxylapatit, Tricalciumphosphat). Keine biologische Herkunft. Gut verträglich, resorbierbar, aber ohne eigene Wachstumsfaktoren.
Meine Empfehlung: In den meisten Fällen verwende ich eine 50/50-Mischung aus Eigenknochen und xenogenem Ersatzmaterial (Bio-Oss®). Der Eigenknochen liefert die biologische Aktivität und Wachstumsfaktoren, das Ersatzmaterial sorgt für langfristige Volumenstabilität und verhindert, dass der aufgebaute Knochen mit der Zeit wieder resorbiert (schrumpft).
Verfahren im Detail
Die chirurgischen Methoden des Knochenaufbaus
Je nachdem, wo und wie viel Knochen fehlt, kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Ich erkläre Ihnen die wichtigsten Methoden, die ich in meiner Kieferchirurgie regelmäßig durchführe.
Sinuslift Häufigste Methode
Sinuslift (Sinusbodenelevation) ist die häufigste Knochenaufbau-Methode im Oberkiefer-Seitenzahnbereich. Dabei hebe ich die Schleimhaut der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) vorsichtig an und fülle den entstehenden Raum mit Knochen- und Ersatzmaterial auf.
Interner Sinuslift: Über das Bohrloch des Implantats – minimalinvasiv, wenn nur wenige Millimeter fehlen. Kann gleichzeitig mit der Implantation durchgeführt werden.
Externer Sinuslift: Über ein kleines Fenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand – bei größerem Knochendefizit. Erfolgsquote nach 10 Jahren: über 95 %.6
Bone-Spreading / Bone-Splitting
Knochenspreizung (Bone-Spreading) kommt zum Einsatz, wenn der Kieferkamm zwar hoch genug, aber zu schmal für ein Implantat ist. Dabei spalte ich den Kieferkamm vorsichtig und weite ihn auf – ähnlich wie man einen zu engen Schuh dehnt. In den entstandenen Spalt wird Knochenmaterial eingelagert. Häufig kann das Implantat in der gleichen Sitzung gesetzt werden.
GBR mit Membranen
Gesteuerte Knochenregeneration (GBR, Guided Bone Regeneration: gesteuerter Knochenwiederaufbau mit Membrantechnik) ist ein Verfahren, bei dem ich das Knochenaufbaumaterial mit einer speziellen Membran abdecke. Die Membran wirkt wie eine Barriere: Sie verhindert, dass schnell wachsendes Weichgewebe in den Knochenbereich einwächst, bevor der Knochen sich gebildet hat. So hat der Knochen die Ruhe und den Raum, den er zur Regeneration braucht.7
Knochenblock-Transplantation
Bei größeren Defekten entnehme ich einen Knochenblock aus dem Kieferwinkel, dem Kinn oder einem anderen Bereich im Mund und befestige ihn mit kleinen Titanschrauben an der Aufbaustelle. Dieses Verfahren ist aufwendiger, liefert aber bei großen Defekten die besten Ergebnisse. Der Knochenblock heilt dann über 4 bis 6 Monate ein, bevor das Implantat gesetzt wird.
PRF / Sticky Bone Unser Zusatzverfahren
PRF (Platelet Rich Fibrin, plättchenreiches Fibrin aus Eigenblut) ist ein Verfahren, bei dem ich aus Ihrem eigenen Blut ein Konzentrat herstelle, das reich an Wachstumsfaktoren und Blutplättchen ist. Dieses Konzentrat mische ich mit dem Knochenaufbaumaterial – es entsteht der sogenannte Sticky Bone: eine formstabile, klebrige Masse, die sich exakt an den Defekt anpassen lässt.
Studien zeigen, dass PRF die Knochenneubildung beschleunigt und die Wundheilung verbessert.8 In meiner Kieferchirurgie biete ich PRF als Zusatzverfahren an, weil es die Ergebnisse messbar verbessert.
Socket / Ridge Preservation
Socket Preservation bedeutet: Direkt nach der Zahnentfernung fülle ich die leere Zahnfächer (Alveole) mit Knochenersatzmaterial auf und decke sie mit einer Membran ab. So verhindere ich, dass der Knochen in den Wochen nach der Extraktion zusammenfällt. Das ist die beste Prävention gegen späteren Knochenmangel – und macht einen größeren Knochenaufbau oft überflüssig.
Schritt für Schritt
Ablauf in sechs Schritten: von der Erstberatung bis zur Einheilung
Ich erkläre Ihnen vor jedem Schritt genau, was passiert – und nehme mir Zeit für Ihre Fragen.
Diagnostizieren und beraten
Ausführliche Anamnese, DVT-Aufnahme und Intraoral-Scan. Ich erkläre Ihnen die Befunde, die Behandlungsoptionen und beantworte all Ihre Fragen. Sie erhalten einen Kostenplan.
Digital in 3D planen
Am Computer plane ich den Knochenaufbau dreidimensional: Wo genau wird aufgebaut? Wie viel Material wird benötigt? Falls gleichzeitig implantiert werden kann, wird auch die Implantatposition geplant.
Knochen aufbauen
Unter lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Bei Bedarf gewinne ich PRF aus Ihrem Blut. Dann führe ich den Knochenaufbau durch – Sinuslift, GBR, Knochenblock oder eine Kombination. In geeigneten Fällen setze ich das Implantat in der gleichen Sitzung.
Einheilen lassen
Der aufgebaute Knochen heilt ein und wird vom Körper integriert. Kleiner Aufbau (z. B. interner Sinuslift): ca. drei bis vier Monate. Größerer Aufbau (z. B. Knochenblock): vier bis sechs Monate. Ich kontrolliere den Fortschritt regelmäßig.
Implantat setzen
Wenn der Knochen ausreichend eingeheilt ist, setze ich das Implantat. Bei einzeitigem Vorgehen entfällt dieser separate Schritt. Das Implantat heilt dann weitere zwei bis vier Monate ein (Osseointegration, Verwachsung des Implantats mit dem Knochen).
Zahnersatz beim Hauszahnarzt anfertigen lassen
Freilegung des Implantats, Einsetzen des Abutments, und Ihr Hauszahnarzt befestigt die Krone, Brücke oder Prothese – natürlich aussehende, feste Zähne.
Risiken
Risiken und Komplikationen: eine Einordnung
Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch ein Knochenaufbau nicht risikofrei. Ich nehme diese Risiken ernst und spreche sie vor dem Eingriff mit Ihnen durch. Die gute Nachricht: Die allermeisten Komplikationen sind beherrschbar und treten selten auf.
Nachsorge
Was Sie nach dem Knochenaufbau beachten sollten
Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg des Knochenaufbaus. Ich gebe Ihnen einen klaren Plan mit, damit Sie wissen, was in den ersten Wochen wichtig ist.
Akutphase
Kühlen (20 Min. an / 20 Min. aus). Weiche Kost. Kopf erhöht lagern. Kein Sport, keine Sauna. Schmerzmittel nach Bedarf.
Wundheilung
Nahtentfernung nach sieben bis vierzehn Tagen. Mundspülung mit Chlorhexidin (antiseptische Mundspülung). Weiche Kost auf der Gegenseite kauen. Nicht schnäuzen (bei Sinuslift).
Stabilisierung
Kontrolltermin mit Röntgen. Schrittweise normale Ernährung. Vorsichtige Zahnpflege im OP-Bereich. Leichter Sport wieder möglich.
Knochenreifung
Regelmäßige Kontrollen. Der Knochen wird dichter und stabiler. Planungstermin für die Implantation. DVT-Kontrolle des Knochenvolumens.
Besondere Situationen
Knochenaufbau bei besonderen Voraussetzungen
Bestimmte Vorerkrankungen oder Lebensumstände können den Knochenaufbau beeinflussen – machen ihn aber nicht automatisch unmöglich. Ich kläre vor jedem Eingriff individuell ab, ob und wie ein Knochenaufbau in Ihrer Situation sicher durchgeführt werden kann.
Bisphosphonat-Therapie
Bisphosphonate (z. B. bei Osteoporose oder Tumorerkrankungen) beeinflussen den Knochenstoffwechsel und können das Risiko einer Kiefernekrose erhöhen. Bei oraler Einnahme ist ein Knochenaufbau in der Regel möglich, erfordert aber ein angepasstes Protokoll und enge Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt. Bei intravenöser Bisphosphonat-Gabe ist eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung für die Implantattherapie erforderlich.10
Diabetes mellitus
Bei gut eingestelltem Diabetes (HbA1c < 7 %) zeigen Studien vergleichbare Erfolgsraten wie bei stoffwechselgesunden Patienten.11 Ein schlecht eingestellter Diabetes kann die Wundheilung verzögern. In meiner Kieferchirurgie fordere ich vor dem Eingriff aktuelle Laborwerte an.
Rauchen
Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren für Komplikationen nach Knochenaufbau. Nikotin verengt die Blutgefäße und verschlechtert die Durchblutung im Knochen. Ich empfehle dringend, rund um den Eingriff auf das Rauchen zu verzichten – je länger, desto besser für die Einheilung.12
Kosten
Was kostet ein Knochenaufbau?
Die Kosten für einen Knochenaufbau hängen von der Methode, dem Materialaufwand und der Komplexität ab. Ich erstelle Ihnen vor dem Eingriff immer einen Kostenplan – ohne versteckte Zusatzkosten.
Geringer Knochenaufbau
Interner Sinuslift
Externer Sinuslift
GBR mit Membran
Knochenblock
PRF / Sticky Bone
Kostenübernahme: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den Knochenaufbau in der Regel nicht als eigenständige Leistung. Ich rechne ihn als Privatleistung ab (nach GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) bzw. GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)). Private Versicherungen erstatten häufig ganz oder teilweise – je nach Tarif. Ratenzahlung ist bei uns möglich.
Patientenstimmen
Das sagen unsere Patienten zum Knochenaufbau
Schon der erste Kontakt war ausgesprochen positiv. Frau Richter am Empfang ist eine unglaublich freundliche, zuvorkommende, hilfsbereite und kompetente Sprechstundenhilfe. Sie hat mich sowohl vor Ort als auch telefonisch vorab und auch postoperativ sehr gut beraten, informiert und betreut. Das hat mir in einer für mich wirklich schwierigen Situation enorm geholfen und viel Sicherheit gegeben.
Der eigentliche Eingriff bei Frau Dr. Sistenich war ebenfalls sehr gut.
Im Vorfeld hatte ich durchaus Angst, insbesondere davor, dass die Lokalanästhesie eventuell nicht richtig wirken könnte und ich erneut ähnlich starke Schmerzen wie zuvor bei der abzessartigen Entzündung am Nerv erleben müsste, die letztlich auch der Grund für den Eingriff war.
Diese Sorge hat sich jedoch absolut nicht bestätigt. Die Betäubung wurde perfekt gesetzt. Natürlich ist so eine Behandlung nicht angenehm, aber ich habe es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Frau Dr. Sistenich war sehr ruhig, freundlich, empathisch und professionell, sodass ich mich während des gesamten Eingriffs gut aufgehoben gefühlt habe.
Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Betreuung. Ich kann diese Praxis wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Gestern wurden mir von Dr. Hildebrandt zwei Backenzähne entfernt - in Narkose, da ich Angstpatientin bin.
Termin super pünktlich gestartet, sehr, sehr nettes Personal am Empfang und der Narkosearzt war sehr emphatisch und hat alles toll erklärt.
Dr. Hildebrandt hat wirklich unglaublich gute Arbeit geleistet. Zwei Zähne aus der hintersten Ecke raus genommen, KEINE Schmerzen, nachdem die Betäubung abgeklungen war, keine Schwellung - nix! Er hat wahrlich ein Wunder vollbracht und mir somit noch einmal mehr ein Stück weit die Angst vor Zahnbehandlungen genommen.
Danke an das komplette Team!
Ich werde euch definitiv weiter empfehlen!!!
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen zum Knochenaufbau
Während des Eingriffs spüren Sie nichts – dank lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. In den ersten 2 bis 3 Tagen danach kann es zu Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, die mit normalen Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gut kontrollierbar sind. Die meisten Patienten sind nach 7 bis 10 Tagen wieder voll einsatzfähig.
Der Eingriff selbst dauert je nach Methode zwischen 30 und 90 Minuten. Ein interner Sinuslift ist in 15 bis 20 Minuten erledigt, ein großer Knochenblock kann 60 bis 90 Minuten dauern. Die Einheilzeit beträgt je nach Umfang drei bis sechs Monate.
Ja, in vielen Fällen. Besonders beim internen Sinuslift und bei kleineren GBR-Verfahren kann ich das Implantat in der gleichen Sitzung setzen (einzeitiges Vorgehen). Das spart Ihnen einen zweiten Eingriff und verkürzt die Gesamtbehandlungszeit deutlich.
Eigenknochen stammt aus Ihrem eigenen Körper und enthält lebende Zellen und Wachstumsfaktoren – er ist biologisch am wertvollsten, wird aber mit der Zeit teilweise resorbiert. Knochenersatzmaterial (z. B. Bio-Oss®) dient als stabiles Gerüst, in das der eigene Knochen einwächst. In meiner Praxis kombiniere ich meist beides für optimale Ergebnisse.
PRF (Platelet Rich Fibrin) ist ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut, das reich an Wachstumsfaktoren und Blutplättchen ist. Mischt man es mit Knochenmaterial, entsteht „Sticky Bone" – eine formbare, klebrige Masse, die die Heilung beschleunigt und die Knochenqualität verbessert. PRF biete ich in meiner Kieferchirurgie als Zusatzverfahren an.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den Knochenaufbau in der Regel nicht. Er ist eine Privatleistung (GOZ/GOÄ). Private Versicherungen erstatten oft ganz oder teilweise, je nach Tarif. Ratenzahlung ist bei uns möglich. Sie erhalten vor dem Eingriff immer einen Kostenplan.
Die Erfolgsquoten liegen je nach Verfahren bei über 95 %. Internationale Langzeitstudien zeigen für den Sinuslift Überlebensraten der gesetzten Implantate von 95–98 % nach 10 Jahren. Entscheidend sind die chirurgische Erfahrung, die sorgfältige Planung und Ihre Mitarbeit bei der Nachsorge.
In den ersten 2 bis 3 Tagen sollten Sie weiche Kost zu sich nehmen und körperliche Anstrengung vermeiden. Die meisten Patienten können nach 2 bis 3 Tagen wieder leichten Bürotätigkeiten nachgehen. Sport sollte 2 Wochen pausiert werden. Nach einem Sinuslift gilt: 2 Wochen nicht fliegen und nicht schnäuzen.
In seltenen Fällen sprechen medizinische Gründe gegen einen Knochenaufbau – z. B. bei intravenöser Bisphosphonat-Therapie (hier ist eine individuelle Abwägung erforderlich), unkontrolliertem Diabetes, bestimmten Blutgerinnungsstörungen, Bestrahlung im Kieferbereich oder aktiver Krebstherapie. Diese Kontraindikationen kläre ich in der Erstberatung individuell ab.
Socket Preservation bedeutet: Direkt nach der Zahnentfernung fülle ich das leere Zahnfach mit Knochenmaterial auf. So verhindern wir, dass der Knochen in den Wochen danach zusammenfällt. Das ist die effektivste Prävention gegen Knochenmangel – und macht einen größeren Knochenaufbau oft überflüssig. Fragen Sie Ihren Zahnarzt aktiv danach, wenn eine Zahnentfernung ansteht.
Grundsätzlich ja, aber mit erhöhtem Komplikationsrisiko. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und damit die Einheilung deutlich. Ich empfehle dringend, rund um den Eingriff auf Nikotin zu verzichten – je länger, desto besser für die Einheilung. Bei starken Rauchern bespreche ich die Risiken im Beratungsgespräch sehr offen.
Ein erfolgreich aufgebauter und mit einem Implantat belasteter Knochen ist dauerhaft stabil. Das Implantat sorgt – wie eine natürliche Zahnwurzel – für den funktionellen Reiz, der den Knochen erhält. Ohne Implantat würde der aufgebaute Knochen mit der Zeit wieder resorbieren, weil ihm die Belastung fehlt.
Ja. Unser eigenes Anästhesie-Team führt die Vollnarkose direkt in unserer Praxis durch – Sie müssen nicht in eine externe Klinik. Alternativ bieten wir Dämmerschlaf (Analgosedierung) an, bei dem Sie entspannt sind, aber nicht vollständig schlafen. Beide Optionen bespreche ich vorab mit Ihnen.
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Knochenaufbau in Hamburg-Niendorf: so finden Sie uns
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Wenn Sie wissen möchten, ob ein Knochenaufbau in Ihrer Situation sinnvoll oder sogar vermeidbar ist, lade ich Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch ein.
Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Master of Science Implantologie
Wissenschaftliche Quellen zum Knochenaufbau (12)
- 1Aghaloo, T. L. & Moy, P. K. (2007). Which hard tissue augmentation techniques are the most successful in furnishing bony support for implant placement? The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants, 22(Suppl), 49–70. PMID: 18437791
- 2Hammerle, C. H. F. & Tarnow, D. (2018). The etiology of hard- and soft-tissue deficiencies at dental implants: A narrative review. Journal of Clinical Periodontology, 45(Suppl 20), S267–S277. https://doi.org/10.1111/jcpe.12855
- 3Schropp, L., Wenzel, A., Kostopoulos, L. & Karring, T. (2003). Bone healing and soft tissue contour changes following single-tooth extraction: A clinical and radiographic 12-month prospective study. The International Journal of Periodontics & Restorative Dentistry, 23(4), 313–323. PMID: 12956475
- 4Nkenke, E. & Neukam, F. W. (2014). Autogenous bone harvesting and grafting in advanced jaw resorption: Morbidity, resorption and implant survival. European Journal of Oral Implantology, 7(Suppl 2), S203–S217. PMID: 24977256
- 5Jensen, S. S. & Terheyden, H. (2009). Bone augmentation procedures in localized defects in the alveolar ridge: Clinical results with different bone grafts and bone-substitute materials. The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants, 24(Suppl), 218–236. PMID: 19885447
- 6Pjetursson, B. E., Tan, W. C., Zwahlen, M. & Lang, N. P. (2008). A systematic review of the success of sinus floor elevation and survival of implants inserted in combination with sinus floor elevation. Journal of Clinical Periodontology, 35(Suppl 8), 216–240. https://doi.org/10.1111/j.1600-051X.2008.01272.x
- 7Elgali, I., Omar, O., Dahlin, C. & Thomsen, P. (2017). Guided bone regeneration: Materials and biological mechanisms revisited. European Journal of Oral Sciences, 125(5), 315–337. https://doi.org/10.1111/eos.12364
- 8Miron, R. J., Zucchelli, G., Pikos, M. A., Catalano, M., Tettamanti, L., The, S., . . . Stahli, A. (2017). Use of platelet-rich fibrin in regenerative dentistry: A systematic review. Clinical Oral Investigations, 21(6), 1913–1927. https://doi.org/10.1007/s00784-017-2133-z
- 9Stacchi, C., Andolsek, F., Berton, F., Perinetti, G., Fonzar, A. & Di Lenarda, R. (2017). Intraoperative complications during sinus floor elevation with lateral approach: A systematic review. The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants, 32(3), e107–e118. https://doi.org/10.11607/jomi.4884
- 10Marx, R. E. (2003). Pamidronate (Aredia) and zoledronate (Zometa) induced avascular necrosis of the jaws: A growing epidemic. Journal of Oral and Maxillofacial Surgery, 61(9), 1115–1117. https://doi.org/10.1016/S0278-2391(03)00720-1
- 11Naujokat, H., Kunzendorf, B. & Wiltfang, J. (2016). Dental implants and diabetes mellitus – a systematic review. International Journal of Implant Dentistry, 2(1), Article 5. https://doi.org/10.1186/s40729-016-0038-2
- 12Chrcanovic, B. R., Albrektsson, T. & Wennerberg, A. (2015). Smoking and dental implants: A systematic review and meta-analysis. Journal of Dentistry, 43(5), 487–498. https://doi.org/10.1016/j.jdent.2015.03.003
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