Knochenaufbau in Hamburg: sicher, schonend und wissenschaftlich fundiert

Zu wenig Knochen für ein Implantat? In meiner Praxis baue ich Ihren Kieferknochen mit bewährten chirurgischen Verfahren wieder auf – damit Ihr Implantat ein stabiles Fundament hat.

Erfolgsquote > 95 % Fachzahnarzt für Oralchirurgie PRF / Sticky Bone
Dr. Stefan Triebswetter – Spezialist für Knochenaufbau in Hamburg-Niendorf
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
M.Sc. Implantologie
Kieferchirurgie seit 1995
Digitale 3D-Planung (DVT)

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Knochenaufbau (Augmentation) schafft das notwendige Fundament, wenn der Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreicht – in der Breite, Höhe oder Dichte.
  • Materialien: Eigenknochen (autolog), Knochenersatzmaterial (xenogen, allogen oder synthetisch) oder eine Kombination aus beidem – je nach Defekt und individueller Situation.
  • Methoden: Sinuslift, Bone-Spreading, Knochenblock, gesteuerte Knochenregeneration (GBR) mit Membranen sowie PRF/Sticky Bone als innovatives Zusatzverfahren.
  • Die Erfolgsquote liegt bei über 95 % – gut dokumentiert durch internationale Langzeitstudien mit Beobachtungszeiträumen von über 10 Jahren.1
  • Kosten: Je nach Methode und Umfang ab ca. 330 € (geringer Aufbau) bis ca. 850 € (Sinuslift). Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel keinen Zuschuss für den Knochenaufbau selbst.

Was ist ein Knochenaufbau im Kiefer?

Knochenaufbau (Augmentation) ist ein chirurgisches Verfahren der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, bei dem das Volumen, die Höhe oder die Breite des Kieferknochens wiederhergestellt wird. Ziel ist es, eine stabile Basis für Zahnimplantate zu schaffen, wenn der vorhandene Knochen nicht ausreicht.

Ein Zahnimplantat braucht ein stabiles Fundament – genauso, wie ein Dübel in der Wand nur hält, wenn genug feste Substanz um ihn herum ist. Damit ein Implantat sicher einheilen und dauerhaft funktionieren kann, muss es rundherum von mindestens 1,5 bis 2 mm Knochen umgeben sein.2

In meiner Kieferchirurgie überprüfe ich das mit einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie). Dabei sehe ich nicht nur, wie breit und hoch Ihr Kieferknochen ist, sondern auch seine Dichte, den Verlauf von Nerven und die Lage der Kieferhöhle. Erst wenn ich diese Daten habe, kann ich Ihnen sagen, ob ein Knochenaufbau notwendig ist – und wenn ja, welches Verfahren in Ihrer Situation am sinnvollsten ist.

Mein Praxishinweis: Nicht jeder Patient mit wenig Knochen braucht automatisch einen Knochenaufbau. Durch moderne, kurze Implantate und die Möglichkeit der navigierten Chirurgie kann ich in vielen Fällen den vorhandenen Knochen optimal nutzen – und Ihnen einen separaten Eingriff ersparen.

Warum baut sich der Kieferknochen ab?

Unser Kieferknochen ist ein lebendiges Gewebe, das sich ständig auf- und abbaut. Er braucht Belastung, um sich zu erhalten – ähnlich wie ein Muskel, der ohne Training schwächer wird. Wenn ein Zahn fehlt, entfällt der Kau-Reiz auf den darunter liegenden Knochen. Die Folge: Der Körper baut ihn ab, weil er ihn für „nicht mehr benötigt" hält.

Zahnverlust ohne Versorgung

Schon 6 bis 12 Monate nach einer Zahnentfernung beginnt der Knochen spürbar zu schrumpfen – erst in der Breite, dann in der Höhe. Je länger die Lücke besteht, desto mehr Knochen geht verloren.3

Parodontitis

Parodontitis (umgangssprachlich „Parodontose") ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie zerstört den Knochen schleichend – oft, ohne dass Sie es bemerken. Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen.

Zysten und Wurzelentzündungen

Chronische Entzündungen an der Zahnwurzelspitze oder Kieferzysten können den umliegenden Knochen massiv angreifen und regelrechte Hohlräume hinterlassen, die vor einer Implantation aufgefüllt werden müssen.

Schlecht sitzender Zahnersatz

Herausnehmbarer Zahnersatz, der nicht optimal sitzt, übt punktuellen Druck auf den Kieferkamm aus. Statt den Knochen gleichmäßig zu belasten, beschleunigt er den Abbau – ein Teufelskreis.

Anatomie: Die Kieferhöhle

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich liegt die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) oft so nah am Kieferkamm, dass für ein Implantat nicht genug Knochenhöhe vorhanden ist. Hier kommt der Sinuslift zum Einsatz.

Trauma und Unfälle

Gesichtsverletzungen oder Unfälle können zu Knochendefekten führen, die vor einer Implantatversorgung chirurgisch rekonstruiert werden müssen.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig? Präzise Diagnostik mit DVT

Ob ein Knochenaufbau notwendig ist, entscheide ich nicht „auf Verdacht", sondern auf Basis einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme (Digitale Volumentomographie). Im Vergleich zum klassischen 2D-Röntgenbild zeigt mir das DVT den Kiefer in allen drei Raumebenen – mit einer Auflösung von bis zu 0,1 mm.

In der 3D-Planung messe ich exakt, wie viel Knochen in Höhe und Breite vorhanden ist, wo Nerven und Blutgefäße verlaufen und wie weit die Kieferhöhle reicht. Auf dieser Grundlage plane ich, ob und welcher Knochenaufbau notwendig ist – und ob er in einer Sitzung mit der Implantation kombiniert werden kann.

Einzeitig oder zweizeitig? Wenn nur wenig Knochen fehlt, führe ich den Knochenaufbau häufig gleichzeitig mit der Implantation durch (einzeitig). Bei größeren Defekten muss der Knochen erst aufgebaut und mehrere Monate einheilen, bevor das Implantat gesetzt werden kann (zweizeitig).

DVT-Diagnostik für Knochenaufbau – 3D-Röntgen in der Kieferchirurgie Niendorf Hamburg

Eigenknochen, Ersatzmaterial oder beides?

Für den Knochenaufbau stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in Herkunft, biologischem Verhalten und Einsatzgebiet unterscheiden. In meiner Kieferchirurgie verwende ich überwiegend eine Kombination aus Eigenknochen und Knochenersatzmaterial – das verbindet die biologischen Vorteile des eigenen Knochens mit der Volumenstabilität des Ersatzmaterials.

Gold-Standard

Eigenknochen (autolog)

Ihr körpereigener Knochen – entnommen aus dem Kieferwinkel, Kinn oder intraoral bei der OP. Enthält lebende Knochenzellen und Wachstumsfaktoren. Höchste biologische Wertigkeit.4

Tierisch

Xenogen (Bio-Oss®)

Aufbereiteter Rinderknochen, dem alle organischen Bestandteile entzogen wurden. Dient als Leitstruktur, in die der körpereigene Knochen einwächst. Seit über 30 Jahren klinisch bewährt.5

Menschlich

Allogen

Humaner Spenderknochen aus Knochenbanken, aufbereitet und sterilisiert. Gute biologische Verträglichkeit, wird schrittweise durch eigenen Knochen ersetzt.

Laborhergestellt

Synthetisch

Künstlich hergestellte Materialien (z. B. Hydroxylapatit, Tricalciumphosphat). Keine biologische Herkunft. Gut verträglich, resorbierbar, aber ohne eigene Wachstumsfaktoren.

Meine Empfehlung: In den meisten Fällen verwende ich eine 50/50-Mischung aus Eigenknochen und xenogenem Ersatzmaterial (Bio-Oss®). Der Eigenknochen liefert die biologische Aktivität und Wachstumsfaktoren, das Ersatzmaterial sorgt für langfristige Volumenstabilität und verhindert, dass der aufgebaute Knochen mit der Zeit wieder resorbiert (schrumpft).

Die chirurgischen Methoden des Knochenaufbaus

Je nachdem, wo und wie viel Knochen fehlt, kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Ich erkläre Ihnen die wichtigsten Methoden, die ich in meiner Kieferchirurgie regelmäßig durchführe.

Sinuslift Häufigste Methode

Sinuslift (Sinusbodenelevation) ist die häufigste Knochenaufbau-Methode im Oberkiefer-Seitenzahnbereich. Dabei hebe ich die Schleimhaut der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) vorsichtig an und fülle den entstehenden Raum mit Knochen- und Ersatzmaterial auf.

Interner Sinuslift: Über das Bohrloch des Implantats – minimalinvasiv, wenn nur wenige Millimeter fehlen. Kann gleichzeitig mit der Implantation durchgeführt werden.

Externer Sinuslift: Über ein kleines Fenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand – bei größerem Knochendefizit. Erfolgsquote nach 10 Jahren: über 95 %.6

Bone-Spreading / Bone-Splitting

Knochenspreizung (Bone-Spreading) kommt zum Einsatz, wenn der Kieferkamm zwar hoch genug, aber zu schmal für ein Implantat ist. Dabei spalte ich den Kieferkamm vorsichtig und weite ihn auf – ähnlich wie man einen zu engen Schuh dehnt. In den entstandenen Spalt wird Knochenmaterial eingelagert. Häufig kann das Implantat in der gleichen Sitzung gesetzt werden.

GBR mit Membranen

Gesteuerte Knochenregeneration (GBR, Guided Bone Regeneration: gesteuerter Knochenwiederaufbau mit Membrantechnik) ist ein Verfahren, bei dem ich das Knochenaufbaumaterial mit einer speziellen Membran abdecke. Die Membran wirkt wie eine Barriere: Sie verhindert, dass schnell wachsendes Weichgewebe in den Knochenbereich einwächst, bevor der Knochen sich gebildet hat. So hat der Knochen die Ruhe und den Raum, den er zur Regeneration braucht.7

Knochenblock-Transplantation

Bei größeren Defekten entnehme ich einen Knochenblock aus dem Kieferwinkel, dem Kinn oder einem anderen Bereich im Mund und befestige ihn mit kleinen Titanschrauben an der Aufbaustelle. Dieses Verfahren ist aufwendiger, liefert aber bei großen Defekten die besten Ergebnisse. Der Knochenblock heilt dann über 4 bis 6 Monate ein, bevor das Implantat gesetzt wird.

PRF / Sticky Bone Unser Zusatzverfahren

PRF (Platelet Rich Fibrin, plättchenreiches Fibrin aus Eigenblut) ist ein Verfahren, bei dem ich aus Ihrem eigenen Blut ein Konzentrat herstelle, das reich an Wachstumsfaktoren und Blutplättchen ist. Dieses Konzentrat mische ich mit dem Knochenaufbaumaterial – es entsteht der sogenannte Sticky Bone: eine formstabile, klebrige Masse, die sich exakt an den Defekt anpassen lässt.

Studien zeigen, dass PRF die Knochenneubildung beschleunigt und die Wundheilung verbessert.8 In meiner Kieferchirurgie biete ich PRF als Zusatzverfahren an, weil es die Ergebnisse messbar verbessert.

Socket / Ridge Preservation

Socket Preservation bedeutet: Direkt nach der Zahnentfernung fülle ich die leere Zahnfächer (Alveole) mit Knochenersatzmaterial auf und decke sie mit einer Membran ab. So verhindere ich, dass der Knochen in den Wochen nach der Extraktion zusammenfällt. Das ist die beste Prävention gegen späteren Knochenmangel – und macht einen größeren Knochenaufbau oft überflüssig.

Ablauf in sechs Schritten: von der Erstberatung bis zur Einheilung

Ich erkläre Ihnen vor jedem Schritt genau, was passiert – und nehme mir Zeit für Ihre Fragen.

1
⏱ ca. 30–45 Min.

Diagnostizieren und beraten

Ausführliche Anamnese, DVT-Aufnahme und Intraoral-Scan. Ich erkläre Ihnen die Befunde, die Behandlungsoptionen und beantworte all Ihre Fragen. Sie erhalten einen Kostenplan.

2
⏱ 1–2 Wochen

Digital in 3D planen

Am Computer plane ich den Knochenaufbau dreidimensional: Wo genau wird aufgebaut? Wie viel Material wird benötigt? Falls gleichzeitig implantiert werden kann, wird auch die Implantatposition geplant.

3
⏱ ca. 30–90 Min.

Knochen aufbauen

Unter lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Bei Bedarf gewinne ich PRF aus Ihrem Blut. Dann führe ich den Knochenaufbau durch – Sinuslift, GBR, Knochenblock oder eine Kombination. In geeigneten Fällen setze ich das Implantat in der gleichen Sitzung.

4
⏱ 3–6 Monate

Einheilen lassen

Der aufgebaute Knochen heilt ein und wird vom Körper integriert. Kleiner Aufbau (z. B. interner Sinuslift): ca. drei bis vier Monate. Größerer Aufbau (z. B. Knochenblock): vier bis sechs Monate. Ich kontrolliere den Fortschritt regelmäßig.

5
⏱ ca. 20–30 Min.

Implantat setzen

Wenn der Knochen ausreichend eingeheilt ist, setze ich das Implantat. Bei einzeitigem Vorgehen entfällt dieser separate Schritt. Das Implantat heilt dann weitere zwei bis vier Monate ein (Osseointegration, Verwachsung des Implantats mit dem Knochen).

6
⏱ 2–3 Termine

Zahnersatz beim Hauszahnarzt anfertigen lassen

Freilegung des Implantats, Einsetzen des Abutments, und Ihr Hauszahnarzt befestigt die Krone, Brücke oder Prothese – natürlich aussehende, feste Zähne.

Risiken und Komplikationen: eine Einordnung

Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch ein Knochenaufbau nicht risikofrei. Ich nehme diese Risiken ernst und spreche sie vor dem Eingriff mit Ihnen durch. Die gute Nachricht: Die allermeisten Komplikationen sind beherrschbar und treten selten auf.

Schwellung und Bluterguss – Häufig, aber harmlos. Klingt innerhalb von fünf bis zehn Tagen ab. Kühlung hilft.
Nachblutung – Selten. Durch sorgfältige Nahttechnik und PRF-Membranen minimiert.
Infektion – Selten (unter 5 %). Antibiotische Prophylaxe und sterile OP-Bedingungen reduzieren das Risiko erheblich.
Sinusmembran-Perforation – Beim Sinuslift kann die Kieferhöhlenschleimhaut einreißen. Kleine Perforationen repariere ich sofort; größere erfordern eine Verschiebung des Eingriffs.9
Transplantatverlust – In ca. zwei bis fünf Prozent der Fälle heilt der aufgebaute Knochen nicht vollständig ein. Der Eingriff kann in der Regel wiederholt werden.
Nervschädigung – Extrem selten. Durch präzise DVT-Planung und navigierte Chirurgie nahezu ausgeschlossen.

Was Sie nach dem Knochenaufbau beachten sollten

Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg des Knochenaufbaus. Ich gebe Ihnen einen klaren Plan mit, damit Sie wissen, was in den ersten Wochen wichtig ist.

Tag 1–3

Akutphase

Kühlen (20 Min. an / 20 Min. aus). Weiche Kost. Kopf erhöht lagern. Kein Sport, keine Sauna. Schmerzmittel nach Bedarf.

Woche 1–2

Wundheilung

Nahtentfernung nach sieben bis vierzehn Tagen. Mundspülung mit Chlorhexidin (antiseptische Mundspülung). Weiche Kost auf der Gegenseite kauen. Nicht schnäuzen (bei Sinuslift).

Woche 4–6

Stabilisierung

Kontrolltermin mit Röntgen. Schrittweise normale Ernährung. Vorsichtige Zahnpflege im OP-Bereich. Leichter Sport wieder möglich.

Monat 3–6

Knochenreifung

Regelmäßige Kontrollen. Der Knochen wird dichter und stabiler. Planungstermin für die Implantation. DVT-Kontrolle des Knochenvolumens.

Knochenaufbau bei besonderen Voraussetzungen

Bestimmte Vorerkrankungen oder Lebensumstände können den Knochenaufbau beeinflussen – machen ihn aber nicht automatisch unmöglich. Ich kläre vor jedem Eingriff individuell ab, ob und wie ein Knochenaufbau in Ihrer Situation sicher durchgeführt werden kann.

Bisphosphonat-Therapie

Bisphosphonate (z. B. bei Osteoporose oder Tumorerkrankungen) beeinflussen den Knochenstoffwechsel und können das Risiko einer Kiefernekrose erhöhen. Bei oraler Einnahme ist ein Knochenaufbau in der Regel möglich, erfordert aber ein angepasstes Protokoll und enge Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt. Bei intravenöser Bisphosphonat-Gabe ist eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung für die Implantattherapie erforderlich.10

Diabetes mellitus

Bei gut eingestelltem Diabetes (HbA1c < 7 %) zeigen Studien vergleichbare Erfolgsraten wie bei stoffwechselgesunden Patienten.11 Ein schlecht eingestellter Diabetes kann die Wundheilung verzögern. In meiner Kieferchirurgie fordere ich vor dem Eingriff aktuelle Laborwerte an.

Rauchen

Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren für Komplikationen nach Knochenaufbau. Nikotin verengt die Blutgefäße und verschlechtert die Durchblutung im Knochen. Ich empfehle dringend, rund um den Eingriff auf das Rauchen zu verzichten – je länger, desto besser für die Einheilung.12

Was kostet ein Knochenaufbau?

Die Kosten für einen Knochenaufbau hängen von der Methode, dem Materialaufwand und der Komplexität ab. Ich erstelle Ihnen vor dem Eingriff immer einen Kostenplan – ohne versteckte Zusatzkosten.

Geringer Knochenaufbau

ab ca. 330 €
z. B. lokale Auflagerung, Socket Preservation

Interner Sinuslift

ab ca. 500 €
Gleichzeitig mit Implantation möglich

Externer Sinuslift

ab ca. 850 €
Separater Eingriff, größeres Knochenvolumen

GBR mit Membran

ab ca. 600 €
Material- und Membrankosten enthalten

Knochenblock

ab ca. 1.200 €
Inkl. Entnahme und Fixierung

PRF / Sticky Bone

auf Anfrage
Eigenbluttherapie als Zusatzverfahren

Kostenübernahme: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den Knochenaufbau in der Regel nicht als eigenständige Leistung. Ich rechne ihn als Privatleistung ab (nach GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) bzw. GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)). Private Versicherungen erstatten häufig ganz oder teilweise – je nach Tarif. Ratenzahlung ist bei uns möglich.

Das sagen unsere Patienten zum Knochenaufbau

Häufig gestellte Fragen zum Knochenaufbau

Tut ein Knochenaufbau weh?

Während des Eingriffs spüren Sie nichts – dank lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. In den ersten 2 bis 3 Tagen danach kann es zu Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, die mit normalen Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gut kontrollierbar sind. Die meisten Patienten sind nach 7 bis 10 Tagen wieder voll einsatzfähig.

Wie lange dauert ein Knochenaufbau?

Der Eingriff selbst dauert je nach Methode zwischen 30 und 90 Minuten. Ein interner Sinuslift ist in 15 bis 20 Minuten erledigt, ein großer Knochenblock kann 60 bis 90 Minuten dauern. Die Einheilzeit beträgt je nach Umfang drei bis sechs Monate.

Kann der Knochenaufbau gleichzeitig mit der Implantation erfolgen?

Ja, in vielen Fällen. Besonders beim internen Sinuslift und bei kleineren GBR-Verfahren kann ich das Implantat in der gleichen Sitzung setzen (einzeitiges Vorgehen). Das spart Ihnen einen zweiten Eingriff und verkürzt die Gesamtbehandlungszeit deutlich.

Was ist der Unterschied zwischen Eigenknochen und Knochenersatzmaterial?

Eigenknochen stammt aus Ihrem eigenen Körper und enthält lebende Zellen und Wachstumsfaktoren – er ist biologisch am wertvollsten, wird aber mit der Zeit teilweise resorbiert. Knochenersatzmaterial (z. B. Bio-Oss®) dient als stabiles Gerüst, in das der eigene Knochen einwächst. In meiner Praxis kombiniere ich meist beides für optimale Ergebnisse.

Was ist PRF / Sticky Bone?

PRF (Platelet Rich Fibrin) ist ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut, das reich an Wachstumsfaktoren und Blutplättchen ist. Mischt man es mit Knochenmaterial, entsteht „Sticky Bone" – eine formbare, klebrige Masse, die die Heilung beschleunigt und die Knochenqualität verbessert. PRF biete ich in meiner Kieferchirurgie als Zusatzverfahren an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den Knochenaufbau in der Regel nicht. Er ist eine Privatleistung (GOZ/GOÄ). Private Versicherungen erstatten oft ganz oder teilweise, je nach Tarif. Ratenzahlung ist bei uns möglich. Sie erhalten vor dem Eingriff immer einen Kostenplan.

Wie hoch ist die Erfolgsquote?

Die Erfolgsquoten liegen je nach Verfahren bei über 95 %. Internationale Langzeitstudien zeigen für den Sinuslift Überlebensraten der gesetzten Implantate von 95–98 % nach 10 Jahren. Entscheidend sind die chirurgische Erfahrung, die sorgfältige Planung und Ihre Mitarbeit bei der Nachsorge.

Kann ich nach dem Knochenaufbau essen und arbeiten?

In den ersten 2 bis 3 Tagen sollten Sie weiche Kost zu sich nehmen und körperliche Anstrengung vermeiden. Die meisten Patienten können nach 2 bis 3 Tagen wieder leichten Bürotätigkeiten nachgehen. Sport sollte 2 Wochen pausiert werden. Nach einem Sinuslift gilt: 2 Wochen nicht fliegen und nicht schnäuzen.

Wann ist ein Knochenaufbau nicht möglich?

In seltenen Fällen sprechen medizinische Gründe gegen einen Knochenaufbau – z. B. bei intravenöser Bisphosphonat-Therapie (hier ist eine individuelle Abwägung erforderlich), unkontrolliertem Diabetes, bestimmten Blutgerinnungsstörungen, Bestrahlung im Kieferbereich oder aktiver Krebstherapie. Diese Kontraindikationen kläre ich in der Erstberatung individuell ab.

Was ist Socket Preservation – und warum ist sie so wichtig?

Socket Preservation bedeutet: Direkt nach der Zahnentfernung fülle ich das leere Zahnfach mit Knochenmaterial auf. So verhindern wir, dass der Knochen in den Wochen danach zusammenfällt. Das ist die effektivste Prävention gegen Knochenmangel – und macht einen größeren Knochenaufbau oft überflüssig. Fragen Sie Ihren Zahnarzt aktiv danach, wenn eine Zahnentfernung ansteht.

Ist Knochenaufbau auch bei Rauchern möglich?

Grundsätzlich ja, aber mit erhöhtem Komplikationsrisiko. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und damit die Einheilung deutlich. Ich empfehle dringend, rund um den Eingriff auf Nikotin zu verzichten – je länger, desto besser für die Einheilung. Bei starken Rauchern bespreche ich die Risiken im Beratungsgespräch sehr offen.

Wie lange hält ein aufgebauter Knochen?

Ein erfolgreich aufgebauter und mit einem Implantat belasteter Knochen ist dauerhaft stabil. Das Implantat sorgt – wie eine natürliche Zahnwurzel – für den funktionellen Reiz, der den Knochen erhält. Ohne Implantat würde der aufgebaute Knochen mit der Zeit wieder resorbieren, weil ihm die Belastung fehlt.

Bieten Sie den Eingriff auch unter Vollnarkose an?

Ja. Unser eigenes Anästhesie-Team führt die Vollnarkose direkt in unserer Praxis durch – Sie müssen nicht in eine externe Klinik. Alternativ bieten wir Dämmerschlaf (Analgosedierung) an, bei dem Sie entspannt sind, aber nicht vollständig schlafen. Beide Optionen bespreche ich vorab mit Ihnen.

In welchen Sprachen beraten Sie?

Deutsch, Englisch, Persisch und Vietnamesisch.

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Knochenaufbau in Hamburg-Niendorf: so finden Sie uns

Kieferchirurgie Niendorf

Dr. Triebswetter & Kollegen

Kollaustraße 239

22453 Hamburg

040 – 589 77 89 0

Öffnungszeiten

Mo – Do8:00 – 18:00 UhrFreitag8:30 – 14:00 Uhr

Anfahrt

U-Bahn: U2 bis Niendorf Markt, 3 Min. Fußweg
Auto: Kostenfreie Parkplätze vor dem Haus
Bus: Linien 5 und 23 bis Vogt-Cordes-Damm
3 Etagen, 5 Behandlungsräume, 400 m² – modernisiert 2025

Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin – ich beurteile, ob ein Knochenaufbau notwendig ist.

Wenn Sie wissen möchten, ob ein Knochenaufbau in Ihrer Situation sinnvoll oder sogar vermeidbar ist, lade ich Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch ein.

Dr. Stefan Triebswetter

Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Master of Science Implantologie

Wissenschaftliche Quellen zum Knochenaufbau (12)

  1. 1
    Aghaloo, T. L. & Moy, P. K. (2007). Which hard tissue augmentation techniques are the most successful in furnishing bony support for implant placement? The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants, 22(Suppl), 49–70. PMID: 18437791
  2. 2
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