Zahnimplantate Hamburg –
Ihr hochwertigster Zahnersatz
Zahnimplantate Hamburg –
Ihr hochwertigster Zahnersatz
Für Zahnverlust kann es
viele Gründe geben
Unfälle gehören dazu, Sportverletzungen, schwere Kariesinfektionen oder Zahnfleischerkrankungen wie Parodontose. Der Zahnersatz, der die so entstandene kleine oder umfangreiche Lücke im Gebiss schließt, sollte den natürlichen Zähnen möglichst in nichts nachstehen, mindestens so gut aussehen und von außen nicht erkennbar sein. Mit gängigen Methoden lassen sich diese Wünsche aber oft nicht erfüllen.
Zahnimplantate geben
lebensqualität zurück
Zahnimplantate hingegen bieten eine dauerhafte Lösung. Zahnimplantate geben Lebensqualität zurück. Mit ihnen lassen sich fehlende Zähne am natürlichsten ersetzen. Sie können jahrzehntelang halten und sind funktional wie eigene Zähne. Die Voraussetzung sind eine hochprofes-sionelle, sichere Planung, implantologisch erfahrene Experten und fundiertes medizinisches Fachwissen.
Besonders positiv fand ich den mitgegebenen Infozettel mit klaren Hinweisen, wann und wo man sich melden kann, falls im Nachgang Probleme auftreten sollten – bei mir war das glücklicherweise nicht nötig. Außerdem gefällt mir, dass die Praxisverwaltung vollständig digitalisiert ist. Kein Papierkram mehr, alles übersichtlich in einer App – das ist sehr modern und patientenfreundlich.
Vielen Dank an das gesamte Team für die kompetente und gut organisierte Behandlung!
Die Eingriffe verliefen immer schnell und schmerzfrei, die Betreuung immer top. Absolut empfehlenswert!
Alles in allem war / ist es eine Top Betreuung in dieser Praxis und vorallem durch Herrn Dr. Triebswetter.
Danke an das ganze Team.
| Das Wort Implantat kommt aus dem Lateinischen, wobei implantare im Deutschen für einpflanzen steht. Und wie bei einer Pflanze geht es auch beim Zahnimplantat darum, die Wurzel einzupflanzen. Kurz gesagt: Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel.
Im Alltag wird der Begriff Implantat oft unpräzise benutzt: Viele glauben, dass „das Implantat“ für den kompletten künstliche Zahnersatz steht. Doch das Implantat ist nur die künstliche Zahnwurzel – also der Schraubenstift, der in den Kieferknochen eingebracht wird. |
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Künstlicher Zahnersatz, der auf einem Implantat aufbaut, besteht in der Regel aus drei Komponenten:
Der Implantat-Körper (1.) und der Zahnersatz (3.) werden oft mit einem Implantat-Aufbau (2.) verbunden, was für eine stabile Gesamtkonstruktion sorgt. Bei manchen Systemen sind Körper und Aufbau fest miteinander verbunden. Dann spricht man von einteiligen Implantaten. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die einzelnen Komponenten. Der Implantat-Aufbau (Abutment)
Einteilige Implantate Bei einteiligen Implantaten bilden Implantat-Körper und Implantat-Aufbau eine feste Einheit, was gerade bei schmalen Zahnlücken praktisch sein kann. Allerdings ragt bei diesen Implantaten der sogenannte Implantat-Pfosten in die Mundhöhle, was die Heilung und das Ausrichten des Zahnersatzes erschweren können. Zweiteilige Implantate Zweiteilige Systeme kommen häufiger zum Einsatz. Hier wird der Implantat-Aufbau manuell auf den Implantat-Körper gesetzt. Vorteil: Der künstliche Zahnersatz lässt sich genauer positionieren, was für Patienten zu mehr Komfort beim Kauen führen kann. Ein kleiner Nachteil des zweiteiligen Systems: An der Übergangsstelle zwischen Implantat-Körper und Implantat-Aufbau kann ein winziger Spalt entstehen, der die Einheilung beeinflussen kann. Moderne zweiteilige Implantat-Systeme gleichen diesen Nachteil jedoch durch Morsekegel oder das sogenannte Platform Switching, eine spezielle Verbindung, aus. Bei der Haltbarkeit unterscheiden sich einteilige und zweiteilige Systeme kaum: Sie liefern beide sehr gute Ergebnisse. Der sichtbare Zahnersatz (Suprakonstruktion)
Der sichtbare Zahnersatz – also eine Krone, Brücke oder Prothese – wird abschließend auf den Implantat-Aufbau montiert. Er komplettiert die Gesamtkonstruktion, ist optisch ansprechend und nachhaltig belastbar. Damit der Zahnersatz gut hält, gibt es zwei Optionen für seine Befestigung:
Welche der beiden Methoden besser geeignet ist, kommt auf den Einzelfall an. |
Titanimplantat: Der Klassiker
Die meisten Implantate bestehen heute aus Titan. Das Leichtmetall ist dank seiner Eigenschaften ein extrem bewährter Werkstoff in der Zahnmedizin:
Übrigens: Eine Titan-Unverträglichkeit im eigentlichen Sinn ist äußerst selten. Menschen, die vermeintlich allergisch auf Titan reagieren haben meist Schwierigkeiten mit anderen Metallen, die als Legierung auf Titan aufgebracht sein können – wie etwa Nickel oder Kobalt. Grundsätzlich ist die Verträglichkeit von Titanimplantaten sehr gut und durch langjährige Studien bestätigt. Keramikimplantat: Die ästhetische Alternative?
Keramikimplantate gibt es schon seit den 1980er Jahren und in den letzten Jahren ist ihre Qualität immer weiter gestiegen. Im Gegensatz zu den frühen Modellen weisen moderne Keramikimplantate eine hohe Haltbarkeit auf. Sie scheint – zumindest annähernd – vergleichbar mit der von Titanimplantaten. Bislang gibt es allerdings noch weniger Studien, die den langfristigen Erfolg von Keramikimplantaten bestätigen. Für einige Patienten ist das Keramikimplantat außerdem eine ästhetischere Option: Da Keramik weiß ist, kann es, gerade an Stellen mit dünnem Zahnfleisch, optisch ansprechender wirken als das metallisch-silberne Titanimplantat. Fazit: Titan versus KeramikVerträglichkeit: Beide Materialien sind biokompatibel und damit für die allermeisten Patienten sehr gut verträglich. Aber auch Keramikimplantate können Spuren von Metallen enthalten. Sie sind also – entgegen der verbreiteten Annahme – nicht automatisch metallfrei. Haltbarkeit: Titan ist seit Jahrzehnten bewährt und die Studienlage belegt die Langlebigkeit von Titanimplantaten. Moderne Keramikimplantate zeigen ebenfalls gute Ergebnisse, wobei die Studienlage noch weniger umfassend ist als bei Titanimplantaten. |
Nicht nur das Material, sondern auch die Form und die Oberfläche des Implantats haben großen Einfluss auf den Behandlungserfolg.
Makrodesign: Form und GrößeModerne Implantate sehen aus wie eine kleine Schraube. Sie sind rund, haben ein Gewinde und sind in verschiedenen Größen erhältlich: typische Modelle sind zwischen 7 und 15 Millimetern lang und der Durchmesser liegt zwischen 2,9 und 6 Millimetern. Dank des Gewindes lässt sich das Implantat leichter einsetzen und es hält fest im Knochen. So ist eine hohe Primärstabilität möglich, selbst wenn die Knochenqualität nicht optimal ist. Wenn der Implantat-Körper sicher im Knochen sitzt, wird darauf der Implantat-Aufbau befestigt. Diese Schnittstelle beeinflusst maßgeblich, wie lange das Implantat hält. Heute verwendet man oft konische Steckverbindungen, die die Kaukräfte aufnehmen und gleichmäßig verteilen. So sorgt sie im Idealfall dafür, dass das umgebende Zahnfleisch gesund und das Implantat stabil im Knochen bleibt. Mikrodesign: OberflächeMindestens genauso wichtig wie die Form des Implantats ist seine Oberfläche. Während Implantate früher glatt waren, sind sie heute aufgeraut. Das vergrößert die Kontaktfläche zum Knochen, fördert das Anwachsen neuer Knochenzellen und beschleunigt so die Heilung. Derzeit wird erforscht, ob nanoskopische Implantat-Beschichtungen – also Veredelungen auf Nanometer-Ebene – die Einheilung noch weiter verbessern können. |
Welche Art von Implantat eingesetzt wird, hängt vor allem davon ab, an welcher Stelle die Zahnlücke liegt und wie viel Knochenmasse dort verfügbar ist. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen diesen fünf Implantat-Arten:
1. Standard-Implantate
Die klassische Lösung: Wenn genügend Knochen vorhanden ist, bieten Standard-Implantate eine stabile und langlebige Basis für den Zahnersatz. 2. Temporäre Implantate
Temporäre Implantate – auch Interims-Implantate genannt – kommen zum Einsatz, wenn eine Übergangsversorgung benötigt wird. Sie sind dünner, einteilig und dienen etwa dazu, Provisorien zu stabilisieren oder auch als Orientierungspunkte im digitalen Behandlungsprozess. 3. Kieferorthopädische Implantate (TAD)
In der Kieferorthopädie gibt es spezielle Mini-Implantate, die nur für einige Monate eingesetzt werden. Solche Implantate bezeichnet man auch als Temporary Anchorage Devices (TADs). Sie bilden Ankerpunkte etwa für Brackets, Drähte und Gummizüge und ermöglichen präzise Zahnbewegungen – ohne, dass die Nachbarzähne belastet werden müssen. 4. Mini-Implantate & Narrow Diameter Implantate (NDI)
Besonders kurze oder dünne Implantate können alternativ zum Standard-Implantat eingesetzt werden – vor allem, wenn zu wenig Knochenmasse vorhanden ist.
Solche Lösungen können im Frontzahnbereich interessant sein, weil dort oft der Platz und die Knochenmasse für ein Standard-Implantat fehlen. Während die Datenlage über den langfristigen Behandlungserfolg mit Mini-Implantaten noch dünn ist, gibt es für NDIs bereits vielversprechende Studien. Eine Versorgung mit Mini-Implantaten und NDIs liegt außerhalb unseres Behandlungsspektrums. Wir möchten an dieser Stelle lediglich darauf hinweisen, dass sie eine Alternative darstellen können. 5. Zygoma-Implantate
Wenn die Knochenmasse des Oberkiefers zu stark abgebaut ist, finden Standard-Implantate keinen Halt. In solchen Fällen kann ein Zygoma-Implantat helfen. Dieses besonders lange Implantat wird im Jochbein (Zygoma) verankert, das eine sehr hohe Knochendichte bietet. Der Vorteil: Bei einem Zygoma-Implantat kann der Zahnersatz oft schneller befestigt werden, als wenn zuerst ein aufwendiger Knochenaufbau durchgeführt werden muss. Werden Zygoma-Implantate korrekt gesetzt, sind die Erfolgsraten gleichauf mit denen normaler Implantate. Der operative Eingriff, der zum Einsetzen eines Zygoma-Implantats erforderlich ist, ist diffizil und gehört in die Hände von spezialisierten Ärzten. Wir beraten Patienten gern zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten – eine Zygoma-Implantat-Versorgung liegt jedoch außerhalb unseres Spektrums. |
| Wer einen Zahn verliert – egal ob durch Unfall, Krankheit oder andere Ursachen –, steht vor der Frage: Wie schließe ich die Lücke am besten?
Das Implantat ist in vielen Fällen eine sehr gute Option: Es kann prinzipiell jeden Zahn ersetzen, vom einzelnen Schneidezahn bis hin zu einer kompletten Zahnreihe. Sogar bei völliger Zahnlosigkeit bieten Implantate eine stabile Basis für Zahnersatz. Natürlich gibt es auch Alternativen wie Brücken oder Prothesen. Welche Lösung die beste ist, hängt von der individuellen Situation ab – und sollte nur nach sorgfältiger Beratung durch erfahrene Spezialisten entschieden werden. Grundsätzlich gibt es vier Situationen, in denen Implantate eingesetzt werden: 1. Einzelzahnlücke: Ein einziger Zahn fehlt
Etwa die Hälfte aller Implantationen erfolgt bei einer einzelnen Zahnlücke. Für solche Fälle zeigen Langzeitstudien Erfolgsquoten von über 90 % nach 10 Jahren. Im Vergleich dazu schneiden klassische Brücken schlechter ab. Vorteile des Implantats gegenüber einer Brücke:
2. Schaltlücke: Mehrere Zähne nebeneinander fehlen
Fehlen mehrere Zähne in einer Reihe, spricht man von einer Schaltlücke. Sie können mit Brücken und Implantaten behandelt werden. Eine Brücke hat jedoch Nachteile: Um sie zu befestigen, müssen gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Das bedeutet: Ein gesunder Zahn wird angegriffen, damit die Brücke hält. Außerdem fehlt bei einer Brücke die natürliche Belastung des Kieferknochens, was dazu führen kann, dass er sich zurückbildet – wie ein Muskel ohne Training. Das machen Implantate besser: Sie verteilen die Kaukraft gleichmäßig auf den Knochen, was ihn erhält. Darüber hinaus weisen Implantate schon seit den 1980er Jahren hervorragende Langzeitergebnisse auf. 3. Freiendlücke: Am Ende der Zahnreihe fehlt ein Zahn
Fehlt der letzte Zahn in einer Reihe, spricht man von einer Freiendlücke. Mögliche Versorgungen sind:
Während Extensionsbrücken oft Probleme bereiten, bieten Implantate eine zuverlässige Lösung. Sie gleichen die fehlende Abstützung des Kiefers aus und schützen so vor Folgeschäden. 4. Vollständiger Zahnverlust
Ein zahnloser Kiefer wurde früher fast ausschließlich mit herausnehmbaren Totalprothesen versorgt, die – mittels Saugkraft – auf der Schleimhaut halten. Doch meistens halten diese Prothesen nur schlecht und rufen oft Druckstellen hervor. Außerdem beeinträchtigten sie bei vielen Patienten das Geschmacksempfinden. Zahnersatz, der auf Implantaten getragen wird, ist robuster und sitzt auch beim Kauen fest. Studien belegen: Wer von einer Prothese auf Implantate wechselt, gewinnt spürbar an Lebensqualität dazu – auch bei einem zahnlosen Kiefer. |
Die Kosten einer Implantatversorgung hängen von vielen Faktoren ab. Dazu zählen:
Heil- und Kostenplan gibt SicherheitVor Beginn der Behandlung erhalten unsere Patienten einen Heil- und Kostenplan, der alle Posten aufführt. So lässt sich vorab ermitteln, welche Kosten durch die Behandlung entstehen. Zuschüsse der KrankenkassenDie gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt nur einen Festzuschuss zur sogenannten Regelversorgung in Höhe von circa 60 %. Wenn Sie Ihr Bonusheft pflegen und über Jahre nachweisen, dass Sie regelmäßig Vorsorgetermine wahrgenommen haben, steigt dieser Zuschuss um 5 bis 15 %. Grundsätzlich gilt: Die GKV bezuschusst nur den sichtbaren Zahnersatz – also z. B. die Krone. Das Implantat wird üblicherweise nicht bezuschusst. Bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) kommt es auf die Regelungen im Vertrag an: Die Kostenübernahme bei einer PKV liegt meist höher als in der GKV – teilweise sogar bei 100 %. Klären Sie am besten vorab mit Ihrer Versicherung, welche Kosten sie übernimmt. Wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung haben, kommt es ebenfalls auf die vertraglichen Regelungen an. Die meisten Zahnzusatzversicherungen übernehmen einen größeren Anteil an der Implantatversorgung als die GKV. Wer ein sehr geringes Einkommen hat, kann durch eine Härtefallregelung eine höhere Kostenübernahme durch die Krankenkasse erhalten. Nur in besonderen Ausnahmefällen (z. B. wenn bestimmte Tumorerkrankungen zu Zahnlosigkeit führen) tragen die gesetzlichen Versicherer die kompletten Kosten einer Implantatversorgung. |
| Eine Implantation ist ein operativer Eingriff, der Wissen, Präzision und Erfahrung erfordert – – von der ersten Beratung bis hin zur Nachsorge. In der Regel besteht eine Implantation für Patienten aus 6 bis 8 Schritten:
1. Eingriff planen 1. Eingriff planenBevor wir Patienten mit einem Implantat versorgen stehen immer Diagnostik und Beratung an – das Fundament jeder erfolgreichen Behandlung. Dazu gehören:
2. Schmerz ausschaltenViele Menschen sorgen sich vor Schmerzen beim Zahnarzt – auch im Rahmen einer Implantatversorgung. Dank moderner Methoden ist das Einsetzen eines Implantats in den allermeisten Fällen jedoch schmerzfrei. Je nach Wunsch und Bedarf gibt es drei bewährte Optionen für die Schmerzausschaltung während des Eingriffs: Lokale Betäubung Die Standardmethode: Ein Lokalanästhetikum wird gezielt im Bereich des OP-Gebiets verabreicht, sodass der Patient zwar wach ist, aber vom Eingriff nichts spürt. Dämmerschlaf (Sedierung) Wer möglichst wenig mitbekommen möchte, kann bei kürzeren Eingriffen in einen sanften Schlafzustand versetzt werden. Während dieses Dämmerschlafs werden Herzfunktion, Atmung und Sauerstoffsättigung kontinuierlich überwacht. Vollnarkose Eine Vollnarkose kommt bei Implantationen nur selten zum Einsatz – etwa bei sehr langen Operationen, wenn mehrere Implantate in einer Sitzung gesetzt oder aufwändige Knochenaufbauten durchgeführt werden. Für eine Behandlung unter Vollnarkose sind ein Anästhesist, spezielle Ausstattung und eine gute Nachsorge zwingend erforderlich. 3. Knochen aufbauen (nur falls nötig)Fehlt es an Knochenmasse, kann ein Implantat nicht sofort gesetzt werden. In diesen Fällen sorgt der Knochenaufbau für die nötige Stabilität. Mögliche Materialien für den Knochenaufbau:
Während des Heilungsprozesses werden alle Materialien in körpereigenen Knochen umgewandelt – so entsteht eine feste Basis für das Implantat. Welche Technik beim Knochenaufbau zum Einsatz kommt, hängt von der Situation ab: Ist der Knochen zu schmal oder zu niedrig? Liegt die betroffene Stelle im Ober- oder Unterkiefer? Soll das Implantat später im Front- oder Seitenbereich gesetzt werden? Ziel ist dabei immer, langfristig genug Halt für die Implantate zu schaffen. 4. Implantat einsetzenDer chirurgische Eingriff – also das eigentliche Einsetzen des Implantats – verläuft in vier Schritten:
Die Dauer des Eingriffs variiert stark: Ein einzelnes Implantat kann in 20 bis 30 Minuten gesetzt sein, bei umfangreichen Versorgungen können mehrere Stunden nötig sein. 5. Wunde verschließenNach dem Einsetzen des Implantats bleibt eine kleine Verletzung in der Schleimhaut zurück. Um Infektionen zu verhindern, wird manchmal schon vor der OP ein Antibiotikum gegeben – bei größeren Eingriffen kann die Einnahme auch im Anschluss sinnvoll sein. Für den Wundverschluss gibt es zwei Methoden: Entweder wird das Implantat zunächst komplett mit der Schleimhaut verdeckt (verdeckte Einheilung) oder es bleibt gleich von Beginn an ein kleiner Teil offen (offene Einheilung). Welche Variante besser geeignet ist, richtet sich nach Faktoren wie Knochenqualität, Stabilität des Implantats beim Einsetzen, Ausmaß der OP und ästhetischen Aspekten. Methode 1: Verdeckte Heilung Hierbei wird das Implantat unter der Schleimhaut „verpackt“ und ist während der gesamten Heilungsphase von äußeren Einflüssen abgeschirmt. Erst nach einigen Monaten wird es wieder freigelegt für den nächsten Behandlungsschritt. Methode 2: Offene Heilung Bei diesem Vorgehen wird direkt ein Implantat-Aufbau auf das Implantat gesetzt. Die Schleimhaut wird so angepasst, dass ein dichter Abschluss entsteht. Vorteil: Es braucht später keinen zweiten chirurgischen Eingriff. Nachteil: Bewegungen durch Zunge oder Prothese können den Heilprozess in manchen Fällen beeinträchtigen. 6. EinheilzeitEine der häufigsten Patientenfragen lautet: „Wann kann ich mit meinem Implantat wieder richtig zubeißen?“ Die Antwort ist: Erst, wenn das Implantat vollständig eingeheilt ist. Ansonsten kann es sich im schlimmsten Fall wieder lösen. Die Dauer dieser Einheilphase hängt vor allem von der Knochenqualität ab und es gibt gängige Richtwerte, die jedoch nicht pauschal für alle Patienten gelten:
Außerdem gut zu wissen: Das Implantat selbst verheilt eigentlich gar nicht, sondern vielmehr der Knochen, der eine feste Verbindung mit dem Implantat eingehen muss. Nur wenn dieser Verbund stabil ist, kann das Implantat dauerhaft belastet werden. Es gibt auch Fälle, in denen ein Implantat sofort belastet werden kann – etwa bei der All-on-4-Methode oder einer Sofort-Implantation. Diese Varianten kommen immer mehr zum Einsatz, weil sie Patienten schneller helfen, weil das Ergebnis gut vorhersehbar ist und weil sie auch optisch überzeugen. 7. Implantat freilegen (je nach Behandlungsart)Wenn das Implantat verdeckt einheilt, folgt nach der Einheilphase ein kleiner Eingriff: Das Implantat wird wieder zugänglich gemacht, um den Implantat-Aufbau anzubringen und das Zahnfleisch dicht daran anzulegen. Häufig wird zu diesem Zeitpunkt auch die Stabilität des Implantats überprüft. 8. Zahnersatz anbringenSobald der Abdruck vorliegt, übernimmt das zahntechnische Labor die Anfertigung des eigentlichen Zahnersatzes – Krone, Brücke oder Prothese. In einer abschließenden Sitzung befestigt der Hauszahnarzt diesen Zahnersatz passgenau auf dem Implantat-Aufbau und damit ist der Zahnersatz fertig. Danach folgen noch die wichtigen Nach- und Kontrolluntersuchungen, die den langfristigen Erfolg sichern. |
Damit das Implantat optimal einheilt, kommt es auf die richtige Nachsorge an. In den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff gilt: schonen und erholen. Konkret heißt das:
Auch in den folgenden Tagen und Wochen trägt Ihr Verhalten stark zum Erfolg der Behandlung bei. Sie sollten auf folgende Punkte achten:
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| Die Lebensdauer eines Implantats hängt stark von der Mundhygiene ab. Bakterien und Keime sind die größte Bedrohung: Sie können sich am Übergang zwischen Zahnfleisch und Implantat ansiedeln, da dieser Bereich meist einen kleinen Spalt aufweist. Unbehandelt kann das zu Entzündungen und – im schlimmsten Fall – zum Verlust des Implantats führen.
Eine sorgfältige Pflege ist daher besonders wichtig. Dazu gehören:
Zähneputzen bei Implantaten: Hand- oder Elektrobürste?Wenn Sie eine Handzahnbürste nutzen, sollte die Reinigung mindestens drei Minuten dauern. Beginnen Sie außen, dann innen, erst Oberkiefer, dann Unterkiefer. Achten Sie auf einen Winkel von etwa 45 Grad. Üben Sie weder zu viel noch zu wenig Druck aus – sanft, aber gründlich. Mit der elektrischen Zahnbürste sollten Sie warten, bis das Implantat vollständig eingeheilt ist. Nach der Einheilphase können Sie elektrisch reinigen. Achten Sie darauf, nur leichten Druck auf Zahnfleisch und Implantat auszuüben. Um bakterielle Ablagerungen zu vermeiden, lohnt sich zusätzlich die Zungenpflege – entweder mit der Zahnbürste, einem speziellen Zungenreiniger oder einer antibakteriellen Mundspülung. So reinigen Sie Ihr Implantat richtigBei der Reinigung des Implantats ist der kleine Spalt zwischen Implantat und Zahnfleisch der kritischste Punkt. Neben der klassischen Zahnbürste helfen spezielle Einbüschel-Bürsten, schwer zugängliche Stellen wie Pfeiler und Stegelemente gründlich zu säubern. Die Schleimhäute um das Implantat herum sind empfindlicher als bei natürlichen Zähnen, weshalb Entzündungen hier langsamer heilen. Spezielle Pflege-Gels mit antibakterieller Wirkung können auch vorbeugend helfen. Auch Implantat-Zahnseide eignet sich, um die Zwischenräume zu reinigen und Beläge unter Stegkonstruktionen zu entfernen. Wichtig: Abnehmbarer Zahnersatz sollte vor der Reinigung immer herausgenommen werden. Alles, was Sie für eine gründliche Implantatpflege brauchen, erhalten Sie in gut sortierten Drogerien und Apotheken. |
Implantate bieten Patienten eine langfristige Lösung mit hoher Lebensqualität. Zu den Vorteilen von Implantaten zählen:
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Implantate haben viele Stärken, dennoch sollte man auch die etwaigen Nachteile und Risiken kennen. Dazu gehören:
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