All-on-4: Feste Zähne an einem Tag – Ablauf, Kosten, Risiken und Studienlage
In diesem Fachbeitrag erkläre ich Ihnen das All-on-4-Konzept, mit dem ich an nur einem Tag – mithilfe von 4 Implantaten – einen zahnlosen Kiefer mit festsitzendem Zahnersatz versorge. Ich zeige auf, was die Behandlung kostet, welche Risiken bestehen und wie die aktuelle Studienlage ist.
Was ist das All-on-4-Konzept?
All-on-4 ist ein implantologisches Konzept zur Sofortversorgung. Dabei bringe ich 4 Implantate in den Kiefer ein, die eine festsitzende Brücke tragen. Für Patienten heißt das: fester Zahnersatz noch am Tag der Implantation. Deshalb wird das Verfahren umgangssprachlich auch „feste Zähne an einem Tag" genannt.
Ursprung des Konzepts
Das Konzept wurde in den frühen 2000er-Jahren von Prof. Paulo Maló (Maló Clinic, Lissabon) entwickelt und vom Implantat-Hersteller Nobel Biocare als All-on-4™ vermarktet. Die erste große Langzeitstudie erschien 2011 mit bis zu 10 Jahren Nachbeobachtung und Erfolgsraten von 94,8–98,1 %.3
Seitdem hat sich das Verfahren weltweit als Standard für die Sofortversorgung zahnloser Kiefer etabliert. Dabei werden 2 Implantate axial (senkrecht) im Frontzahnbereich und 2 weitere im Seitenzahnbereich in einem nach hinten geneigten Winkel von 30 bis 45 Grad gesetzt.1
Wieso können diese Implantate sofort belastet werden?
Typischerweise müssen Implantate 2 bis 6 Monate lang einheilen, bevor sie belastet werden können. Die Sofortbelastung gelingt mit dem All-on-4-Konzept, wenn die Implantate eine hohe Primärstabilität (Anfangsfestigkeit im Knochen) erreichen.
Die schräg eingebrachten Implantate erfüllen dabei 3 wichtige Aufgaben:
Für wen eignet sich die All-on-4-Behandlung?
Die All-on-4-Behandlung ist nicht für jeden Patienten geeignet. Hier sind die häufigsten Indikationen, bei denen ich das Konzept empfehle:
Zahnloser Kiefer
Vollständig zahnloser Ober- und/oder Unterkiefer, häufig seit Jahren mit herausnehmbarer Prothese versorgt.
Defekte Restbezahnung
Wenn der Erhalt der verbliebenen Zähne aufgrund schwerer Parodontitis (Zahnbetterkrankung) oder multipler kariöser Defekte nicht mehr sinnvoll ist.
Prothesenunverträglichkeit
Patienten, die unter Druckstellen, Würgereiz oder schlechtem Halt einer herausnehmbaren Prothese leiden.
Wunsch nach minimaler Ausfallzeit
Berufliche oder persönliche Gründe, die eine monatelange Behandlungsdauer ausschließen.
Wann All-on-4 nicht infrage kommt
Es gibt Situationen, in denen ich von einer All-on-4-Behandlung abrate oder erst Vorbehandlungen empfehle:
- Unkontrollierter Diabetes mellitus mit einem HbA1c-Wert über 8 (Langzeitblutzucker) verzögert die Wundheilung und erhöht das Infektionsrisiko.
- Patienten unter intravenöser Bisphosphonat-Therapie (z. B. bei Knochenmetastasen) tragen ein erhöhtes Risiko für Knochennekrosen.
- Schwerer unbehandelter Bruxismus (Zähneknirschen und -pressen) überbelastet die Implantate und kann zum Implantat-Verlust führen.
- Starkes Rauchen verdoppelt bis verdreifacht das Risiko für Implantat-Verlust und Periimplantitis (Implantat-Entzündung).
All-on-4 vs. All-on-6 vs. konventionelle Implantation
Die häufigste Frage in meiner Beratung: Welches Verfahren ist das richtige? Diese Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:
| Kriterium | All-on-4 | All-on-6 | Konventionelle Implantation |
|---|---|---|---|
| Benötigte Implantate | 4 pro Kiefer | 6 pro Kiefer | 6–8 pro Kiefer |
| Knochenaufbau nötig | meist nein | oft nein | häufig ja |
| Sofortversorgung | ja: am OP-Tag | ja: am OP-Tag | nein: 3–9 Monate Einheilzeit |
| Behandlungsdauer gesamt | 1 Tag plus 3–6 Monate bis Definitivum | 1 Tag plus 3–6 Monate bis Definitivum | 6–12 Monate (ggf. mit Knochenaufbau) |
| Kosten pro Kiefer | ca. 12.000–20.000 € | ca. 15.000–25.000 € | ca. 18.000–30.000 € (inkl. Knochenaufbau) |
| Langzeit-Überlebensrate (10+ Jahre) | 93–99 %1,2,4 | 95–98 % | 95–97 % |
Sollte der Knochenschwund so weit fortgeschritten sein, dass selbst All-on-4 nicht ausreichend Halt bietet, kommen sog. Zygoma-Implantate in Frage. Diese extra langen Implantate werden im Jochbein (Os zygomaticum) verankert und ermöglichen eine Sofortversorgung selbst bei minimalem Restknochen.
Festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz?
Beim All-on-4-Konzept werden meistens festsitzende Brücken auf den Implantaten verschraubt. Es gibt jedoch auch herausnehmbare Versorgungen, die nur durch den Zahnarzt zur Reinigung herausgenommen werden – die sogenannten bedingt herausnehmbaren Brücken.
| Kriterium | Festsitzende Brücke | Bedingt herausnehmbare Brücke | Vollprothese ohne Implantate |
|---|---|---|---|
| Art | Brücke wird auf den Implantaten verschraubt | Brücke wird auf den Implantaten verankert, ist aber abnehmbar | Prothese liegt der Schleimhaut auf |
| Halt | maximal – wie eigene Zähne | sehr gut – durch Verbindungselemente | variabel – durch Saugwirkung und ggf. Klebecreme |
| Reinigung | professionelle Reinigung 2–4 × jährlich, häuslich mit Superfloss | häuslich durch Patient herausnehmbar | häuslich durch Patient herausnehmbar |
| Knochenerhalt | ja: durch Implantat-Stimulation | ja: durch Implantat-Stimulation | nein: Knochen baut sich weiter ab |
| Kosten pro Kiefer | ca. 12.000–20.000 € | ca. 10.000–18.000 € | ca. 500–1.500 € (GKV-Regelversorgung) |
| Besonders geeignet für | Patienten, die maximalen Komfort und Ästhetik wünschen | Patienten, die guten Halt wünschen, aber die Prothese zur Reinigung herausnehmen möchten | Patienten ohne Implantat-Option oder mit begrenztem Budget |
Meine Einschätzung
Die festsitzende Brücke auf 4 Implantaten ist für die meisten Patienten die beste Wahl. Sie bietet maximalen Tragekomfort, eine sehr gute Ästhetik und erhält den Kieferknochen. Eine Vollprothese ohne Implantate ist nur für Patienten geeignet, bei denen Implantate nicht möglich sind oder das Budget die Implantat-Behandlung nicht zulässt.
Ablauf der All-on-4-Behandlung in 5 Schritten
Vom Erstgespräch bis zum dauerhaften Zahnersatz vergehen etwa 3 bis 6 Monate. Hier sind die wesentlichen Schritte:
Diagnostizieren und beraten
Zu Beginn führe ich eine ausführliche Anamnese durch, fertige eine DVT-Aufnahme (digitale Volumentomografie, ein 3D-Röntgen Ihres Kiefers) an, erstelle einen Intraoralscan und dokumentiere den Ausgangsbefund fotografisch. Wir besprechen Ihre Situation, die Behandlungsoptionen und die Kosten, die der Heil- und Kostenplan für Sie aufschlüsselt.
Digital planen und Bohrschablone anfertigen
Auf Basis der DVT-Aufnahme plane ich die Implantat-Positionen computergestützt mittels Backward Planning. Dabei plane ich rückwärts – also ausgehend vom gewünschten Ergebnis – die optimalen Implantat-Positionen. Danach wird eine individuelle Bohrschablone gedruckt, die beim Eingriff sicherstellt, dass die Positionen exakt getroffen werden. Parallel plant das zahntechnische Labor Ihr Provisorium vor, damit es am OP-Tag bereitsteht.
OP-Tag — implantieren und sofort versorgen
Am Behandlungstag entferne ich bei Bedarf nicht-erhaltungswürdige Zähne, setze die 4 Implantate und bestimme ihre Primärstabilität. Erreichen alle Implantate den Schwellenwert, verschraube ich das festsitzende Langzeitprovisorium noch am selben Tag. Sie verlassen meine Praxis mit festen Zähnen. Die OP dauert circa 60 bis 120 Minuten pro Kiefer.
So kann Ihr OP-Tag beispielhaft aussehen:
Die Uhrzeiten sind beispielhaft. Der genaue Ablauf richtet sich nach Ihrer individuellen Situation und kann abweichen.
Nachsorgen und einheilen lassen
Nach 7 bis 10 Tagen entferne ich die Nähte. Achten Sie in den ersten 6 bis 8 Wochen der Einheilzeit auf weiche Kost und nehmen Sie unbedingt die regelmäßigen Kontrolltermine wahr, in denen ich den Heilungsverlauf überprüfe. Es dauert 3 bis 6 Monate, bis die Implantate fest mit Ihrem Kieferknochen verwachsen – diese Osseointegration (Knocheneinbindung) gibt dem Implantat seinen Halt.
Dauerhaften Zahnersatz anbringen
Wenn die Einheilung abgeschlossen ist, ersetze ich das Provisorium durch den dauerhaften Zahnersatz. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Materialien wählen: hochfestem Zirkon, Vollkeramik oder einem faserverstärkten Komposit. Die dauerhafte Lösung ist dem Provisorium ästhetisch wie funktional überlegen: Sie ist robuster und sieht natürlicher aus.
Sofortversorgung und Sofortbelastung: Was bedeutet das?
Die Begriffe „Sofortversorgung" und „Sofortbelastung" werden oft synonym verwendet, meinen aber Unterschiedliches. Sofortversorgung bedeutet, dass der Zahnersatz innerhalb von 48 Stunden nach Implantation befestigt wird. Sofortbelastung bedeutet, dass dieser Zahnersatz auch funktionell belastet werden darf – also Kauen erlaubt ist.6,7
Für die All-on-4-Versorgung gilt beides: Ich verschraube den Zahnersatz am selben Tag und er ist sofort belastbar – wenn auch mit Einschränkungen. In den ersten 6 bis 8 Wochen empfehle ich Ihnen weiche Kost, um die Einheilung nicht zu gefährden. Harte, zähe oder klebrige Lebensmittel sollten Sie in dieser Zeit meiden.
Eine Sofortbelastung ist nur bei ausreichender Primärstabilität möglich. Um sie zu bestimmen, messe ich das Eindrehmoment und führe eine Resonanzfrequenzanalyse (ISQ-Wert) durch: Liegt der Wert unter der erforderlichen Grenze, setze ich das Provisorium zwar sofort ein – eine volle Belastung ist dann jedoch nicht möglich.6
Welche Risiken und Komplikationen gibt es?
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei der All-on-4-Behandlung Risiken. Ich unterscheide zwischen kurzfristigen und langfristigen Komplikationen.
Kurzfristige Komplikationen, die auftreten können
- Schwellung und Hämatome üblich in den ersten Tagen, klingen von selbst ab.
- Nachblutung selten, durch lokale Maßnahmen kontrollierbar.
- Nerv-Reizung: Im Unterkiefer verläuft der Nervus alveolaris inferior. Wenn er bei der Behandlung gereizt wird, kann es zu einer vorübergehenden Taubheit der Unterlippe kommen. Durch navigierte Chirurgie mit Bohrschablone minimiere ich das Risiko.
Langfristige Komplikationen, die auftreten können
Die häufigste Langzeitkomplikation ist die Periimplantitis – eine bakterielle Entzündung des Gewebes um das Implantat, die bei 22 Prozent aller Implantate auftritt5 und unbehandelt zum Implantat-Verlust führen kann. Regelmäßige professionelle Reinigung und konsequente häusliche Pflege reduzieren dieses Risiko erheblich. Weitere mögliche Komplikationen:
- Bruch des Provisoriums vor allem in den ersten Monaten, kann repariert werden.
- Schraubenlockerung kann im Kontrolltermin festgezogen werden.
- Implantat-Verlust selten (2 bis 5 Prozent in 10 Jahren), etwas häufiger im Oberkiefer.
Was zeigen die Langzeitdaten?
Welche Faktoren erhöhen das Risiko für Implantat-Verlust?
- Rauchen verdoppelt bis verdreifacht das Risiko für Periimplantitis und Implantat-Verlust. Hier gilt: mindestens 4 Wochen vor und 8 Wochen nach dem Eingriff auf Nikotin verzichten.
- Schlecht eingestellter Diabetes beeinträchtigt die Knochen- und Wundheilung.
- Osteoporose unter Therapie ist kein Ausschlusskriterium, erfordert aber engmaschige Kontrolle.
- Zähneknirschen und -pressen (Bruxismus) belastet die Implantate – eine Aufbiss-Schiene kann schützen.
- Mangelnde Mundhygiene ist die Hauptursache für Periimplantitis.

Feste Zähne an einem Tag sind für viele meiner Patienten ein großes Plus an Lebensqualität. Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle ist diese Implantat-Versorgung eine jahrzehntelange Investition in die eigene Gesundheit.
Was kostet eine All-on-4-Behandlung?
Die Kosten einer All-on-4-Sofortversorgung (Implantation und Langzeitprovisorium) liegen pro Kiefer erfahrungsgemäß bei ca. 12.000 bis 20.000 Euro. Der dauerhafte Zahnersatz wird nach 3 bis 6 Monaten separat berechnet und hängt vom gewählten Material ab.
Im Folgenden nenne ich Ihnen Orientierungswerte für die Kosten der einzelnen Posten. Der individuelle Preis hängt von Ihrer Ausgangssituation und Ihren Wünschen ab.
| Leistung | Richtwert pro Kiefer | Erstattung GKV | Erstattung PKV |
|---|---|---|---|
| Diagnostik, 3D-Planung und Bohrschablone | ca. 800–1.500 € | nein: Privatleistung | je nach Tarif |
| 4 Implantate (inkl. chirurgischem Eingriff) | ca. 6.000–10.000 € | nein: Privatleistung | je nach Tarif |
| Provisorium (festsitzend, verschraubt) | ca. 3.000–5.000 € | Festzuschuss (ca. 500–800 €) | je nach Tarif |
| Vollnarkose (optional) | ca. 500–1.200 € | nein: Privatleistung | je nach Tarif |
| Dauerhafte Versorgung (nach 3–6 Monaten) | ca. 5.000–12.000 € | Festzuschuss (s. o.) | je nach Tarif |
Was übernimmt die Versicherung?
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt einen befundorientierten Festzuschuss für den Zahnersatz, übernimmt jedoch keine Kosten für die Implantate selbst. Bei einem zahnlosen Kiefer liegt der Zuschuss bei ca. 500 bis 800 Euro – je nachdem, seit wann Sie Ihr Bonusheft pflegen. Da der Zuschuss nur den sichtbaren Zahnersatz betrifft, muss ein erheblicher Teil der Gesamtkosten privat getragen werden.
Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen erstatten – je nach Tarif – üblicherweise 50 bis 90 Prozent der gesamten Implantationskosten. Reichen Sie vor Behandlungsbeginn den Heil- und Kostenplan bei Ihrer Versicherung ein für eine Einschätzung der Kostenübernahme.
Wie reinige ich mein All-on-4-System?
Wer seine Implantate richtig pflegt, verlängert ihre Haltbarkeit: Implantat-getragener Zahnersatz ist zwar nicht kariesanfällig, aber das umliegende Gewebe kann sich entzünden (Periimplantitis), was im schlimmsten Fall zu einem Verlust des Implantats führen kann – konsequentes Reinigen schützt davor.
Zu Hause reinigen
Reinigen Sie Ihre Brücke zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste. Nutzen Sie Superfloss (eine spezielle Zahnseide) unter der Brücke, zwischen Zahnersatz und Zahnfleisch sowie Interdentalbürsten für die Zahnzwischenräume. Eine Munddusche unterstützt die Reinigung zusätzlich. Vermeiden Sie klebrige Lebensmittel, die sich unter der Brücke festsetzen können.
Professionell reinigen lassen
2 bis 4 professionelle Implantat-Reinigungen pro Jahr sind meine Empfehlung. Für diese Tiefenreinigung schraube ich die Brücke ab, säubere Implantate sowie das Gewebe rund um die Implantate und kontrolliere es auf Entzündungen. Dieser Termin ist der wichtigste Faktor für die Langlebigkeit Ihres Implantat-Systems.
Mein Fazit: All-on-4 als bewährte Sofortversorgung
Das All-on-4-Konzept ist seit 20 Jahren weltweit etabliert. Langzeitstudien zeigen Überlebensraten von 93 bis 99 Prozent – auch nach mehr als 10 Jahren. Für viele Patienten mit zahnlosem Kiefer oder defekter Restbezahnung ist es die schnellste und schonendste Option, um wieder festsitzende Zähne zu bekommen – ohne aufwendigen Knochenaufbau und ohne monatelange Behandlungsdauer.
Der Langzeiterfolg hängt vor allem von zwei Faktoren ab: einer sorgfältigen Planung mit präziser chirurgischer Umsetzung und Ihrer konsequenten häuslichen Pflege ergänzt durch professionelle Nachsorge. Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen halten Ihre Implantate viele Jahre, oft Jahrzehnte.
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Häufige Fragen zu All-on-4
Wissenschaftliche Quellen (8)
- 1Maló, P., de Araújo Nobre, M., Lopes, A., Ferro, A., & Botto, J. (2019). The All-on-4 treatment concept for the rehabilitation of the completely edentulous mandible: A longitudinal study with 10 to 18 years of follow-up. Clinical Implant Dentistry and Related Research, 21(4), 565–577. https://doi.org/10.1111/cid.12769
- 2Maló, P., de Araújo Nobre, M., Lopes, A., Ferro, A., & Gravito, I. (2019). All-on-4® treatment concept for the rehabilitation of the completely edentulous maxilla: A 5-year retrospective study. Journal of Dentistry, 83, 87–94. https://doi.org/10.1111/cid.12771
- 3Maló, P., de Araújo Nobre, M., Lopes, A., Moss, S. M., & Molina, G. J. (2011). A longitudinal study of the survival of All-on-4 implants in the mandible with up to 10 years of follow-up. Journal of the American Dental Association, 142(3), 310–320. https://doi.org/10.14219/jada.archive.2011.0170
- 4Patzelt, S. B. M., Bahat, O., Reynolds, M. A., & Strub, J. R. (2014). The All-on-Four treatment concept: A systematic review. Clinical Implant Dentistry and Related Research, 16(6), 836–855. https://doi.org/10.1111/cid.12068
- 5Derks, J., & Tomasi, C. (2015). Peri-implant health and disease: A systematic review of current epidemiology. Journal of Clinical Periodontology, 42(Suppl. 16), S158–S171. https://doi.org/10.1111/jcpe.12334
- 6Gallucci, G. O., Benic, G. I., Eckert, S. E., Papaspyridakos, P., Schimmel, M., Schrott, A., & Weber, H.-P. (2014). Consensus statements and clinical recommendations for implant loading protocols. International Journal of Oral & Maxillofacial Implants, 29(Suppl.), 287–290. https://doi.org/10.11607/jomi.2013.g4
- 7Gallucci, G. O., Hamilton, A., Zhou, W., Buser, D., & Chen, S. (2018). Implant placement and loading protocols in partially edentulous patients: A systematic review. Clinical Oral Implants Research, 29(Suppl. 16), 106–134. https://doi.org/10.1111/clr.13276
- 8Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). (2020). S3-Leitlinie: Implantatprothetische Versorgung des zahnlosen Oberkiefers (AWMF-Register-Nr. 083-010). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-010
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