Ästhetische Parodontalchirurgie Hamburg
Ästhetische Parodontalchirurgie in Hamburg: Ihr Zahnfleisch, harmonisch und gesund
Ich bin Dr. Stefan Triebswetter, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Wenn sich Ihr Zahnfleisch zurückgezogen hat und die empfindlichen Zahnhälse freiliegen – oder wenn beim Lächeln mehr Zahnfleisch als Zahn zu sehen ist – dann kann ich Ihnen helfen. In einem kleinen chirurgischen Eingriff korrigiere ich den Zahnfleischverlauf, schütze Ihre Zahnhälse vor Kälte und Schmerzen und gebe Ihrem Lächeln seine natürliche Harmonie zurück.

Grundlagen
Was ist ästhetische Parodontalchirurgie?
Ästhetische Parodontalchirurgie – das klingt kompliziert, meint aber im Kern etwas sehr Konkretes: kleine chirurgische Eingriffe am Zahnfleisch, die dafür sorgen, dass Ihr Zahnfleisch wieder gesund aussieht und seine Schutzfunktion erfüllt. In der Zahnmedizin spricht man von der Rot-Weiß-Ästhetik: Das „Rot" ist Ihr Zahnfleisch, das „Weiß" sind Ihre Zähne. Erst wenn beides harmonisch zusammenspielt, wirkt ein Lächeln natürlich und gesund.1
Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht – Zahnärzte nennen das Rezession – dann liegen die normalerweise geschützten Zahnhälse frei. Die Folge: Ihre Zähne reagieren empfindlich auf Heißes und Kaltes (zum Beispiel Eiscreme oder heißen Kaffee), das Kariesrisiko steigt und die Zähne wirken optisch „zu lang". Im umgekehrten Fall bedeckt zu viel Zahnfleisch die Zahnkronen – die Zähne wirken dadurch kurz und beim Lächeln zeigt sich auffällig viel Zahnfleisch. Dieses Erscheinungsbild wird als Gummy Smile (englisch für „Zahnfleisch-Lächeln") bezeichnet.
In meiner Kieferchirurgie in Hamburg-Niendorf behandle ich beide Probleme mikrochirurgisch – das bedeutet: mit einer speziellen Lupenbrille für maximale Sicht, hauchfeinem Nahtmaterial (dünner als ein Haar) und Verfahren, die wissenschaftlich nachgewiesen die besten und haltbarsten Ergebnisse liefern.2

Rot-Weiß-Ästhetik – warum das Zahnfleisch entscheidend ist
Für ein harmonisches Lächeln sind nicht allein die Zähne verantwortlich. Mindestens genauso wichtig ist der Zahnfleischrand – also die „Rahmenlinie", die Ihre Zähne umgibt. Dazu gehören auch die kleinen Zahnfleischdreiecke zwischen den Zähnen (Zahnärzte nennen sie „Papillen"). Wenn dieser Rahmen ungleichmäßig verläuft oder das Zahnfleisch sich zurückgezogen hat, wirkt selbst ein perfektes Gebiss unharmonisch. Ein einfaches Bild: Stellen Sie sich ein schönes Gemälde in einem schiefen, beschädigten Rahmen vor – das Bild mag großartig sein, aber der Rahmen lenkt davon ab.
Indikationen
Wann ist eine ästhetische Zahnfleischkorrektur sinnvoll?
Nicht jeder Zahnfleischrückgang erfordert eine Operation. Aber in folgenden Situationen empfehle ich eine Korrektur – weil sie Ihr Zahnfleisch langfristig schützt und Ihre Ästhetik wiederherstellt:
Zahnfleischrückgang (Rezessionen)
Der häufigste Grund für eine Behandlung: Das Zahnfleisch hat sich zurückgezogen und die empfindlichen Zahnhälse liegen frei – obwohl gar keine Entzündung vorliegt. Die Ursachen sind vielfältig: zu festes Zähneputzen mit einer harten Bürste, schiefe Zahnstellung, nächtliches Knirschen oder ein von Natur aus dünner Kieferknochen über der Zahnwurzel.3
Gummy Smile (zu viel Zahnfleisch)
Beim Lächeln wird deutlich mehr Zahnfleisch sichtbar als üblich – die Zähne wirken dadurch kurz und das Lächeln erscheint „zahnfleischlastig". Durch eine sogenannte Kronenverlängerung kann ich das überschüssige Zahnfleisch entfernen und so die natürliche Zahnlänge wieder freilegen. Das Ergebnis: Ihre Zähne wirken proportional und Ihr Lächeln ausgewogen.
Temperaturempfindliche Zahnhälse
Kennen Sie das? Ein Schluck kaltes Wasser oder ein Biss in Eiscreme – und es zieht schmerzhaft am Zahn. Das liegt daran, dass die freiliegenden Zahnhälse, anders als die Zahnkrone, keinen schützenden Zahnschmelz besitzen. Durch eine Zahnfleischdeckung (Rezessionsdeckung) wird der empfindliche Bereich wieder mit Zahnfleisch bedeckt und geschützt.
Vor prothetischer oder kieferorthopädischer Versorgung
Bevor Ihr Zahnarzt Veneers (dünne Keramikschalen), Kronen oder eine Zahnspange einsetzt, braucht er manchmal einen gleichmäßigen Zahnfleischrand als „Grundlage". In solchen Fällen korrigiere ich das Zahnfleisch vorab, damit die anschließende Versorgung optimal sitzt und natürlich aussieht.
Asymmetrischer Zahnfleischverlauf
Nach einer Parodontitis-Behandlung (Zahnbettentzündung) oder nach dem Ziehen eines Zahnes kann das Zahnfleisch ungleichmäßig verheilen. Der Zahnfleischrand verläuft dann „schief" – ein Zahn scheint länger als der daneben. In einem kleinen Eingriff kann ich den Verlauf wieder symmetrisch und harmonisch gestalten.
Fortschreitende Rezession
Wenn der Zahnfleischrückgang immer weiter fortschreitet, wächst das Risiko: Karies an den ungeschützten Zahnhälsen, zunehmende Schmerzempfindlichkeit und im schlimmsten Fall Zahnverlust. In solchen Fällen ist die chirurgische Deckung eine vorbeugende Maßnahme, die weiteren Schaden verhindert – je früher, desto besser.
Behandlungsmethoden
Unsere Verfahren der ästhetischen Parodontalchirurgie
Welches Verfahren für Sie das richtige ist, entscheide ich nach einer gründlichen Untersuchung – und natürlich gemeinsam mit Ihnen. Es gibt nicht „die eine" Methode, sondern verschiedene Verfahren, die ich je nach Ausgangslage kombiniere. Alle führe ich mikrochirurgisch durch, also mit besonderer Vergrößerung und feinsten Instrumenten.
Bindegewebstransplantat (CTG, Connective Tissue Graft)
Das wirksamste Verfahren bei Zahnfleischrückgang – in der Fachsprache „Goldstandard" genannt: Ich entnehme ein kleines, dünnes Stück Bindegewebe aus Ihrem Gaumen (dort heilt es schnell und unauffällig wieder zu) und verpflanze es an die Stelle, wo Ihre Zahnwurzel freiliegt. Das transplantierte Gewebe wächst in den folgenden Wochen mit Ihrem vorhandenen Zahnfleisch zusammen und bildet ein natürlich aussehendes, stabiles neues Zahnfleisch. Die aktuelle S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie bestätigt: Dieses Verfahren erzielt die höchsten Deckungsraten.2
Koronaler Verschiebelappen (CAF, Coronally Advanced Flap)
Bei diesem Verfahren wird kein Gewebe vom Gaumen entnommen – stattdessen verschiebe ich Ihr vorhandenes Zahnfleisch nach oben über die freiliegende Zahnwurzel. „Koronal" bedeutet in der Zahnmedizin „in Richtung Zahnkrone", also nach oben. Das ist besonders schonend und eignet sich gut für einzelne Zähne. Bei Bedarf kombiniere ich es mit einem Bindegewebstransplantat, um das Ergebnis langfristig stabiler zu machen.4
Tunneltechnik
Ein besonders gewebeschonendes Verfahren, bei dem ich das Zahnfleisch nicht aufschneide und aufklappe, sondern von einem kleinen Zugang aus einen „Tunnel" unter dem Zahnfleisch präpariere – ähnlich wie bei einem Maulwurfsgang. Durch diesen Tunnel schiebe ich das Bindegewebstransplantat ein und positioniere das Zahnfleisch darüber nach oben. Der große Vorteil: Keine sichtbaren Schnitte, weniger Schwellung, schnellere Heilung und ein besonders natürliches Ergebnis. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend, wenn mehrere Zähne nebeneinander betroffen sind.5
Chirurgische Kronenverlängerung
Wenn Ihre Zähne zu kurz wirken, weil zu viel Zahnfleisch sie bedeckt (Gummy Smile), oder wenn ein Zahn nach einem Bruch nicht genug Halt für eine Krone bietet, dann entferne ich vorsichtig das überschüssige Zahnfleisch und forme bei Bedarf den darunterliegenden Kieferknochen leicht um. So wird mehr Zahnsubstanz sichtbar und das Verhältnis zwischen Zahn und Zahnfleisch stimmt wieder. Das Ergebnis: natürlich proportionierte Zähne.
Gesteuerte Geweberegeneration (GTR/GBR, gezielter Wiederaufbau von Gewebe und Knochen)
Wenn nicht nur Zahnfleisch, sondern auch der Kieferknochen und das Haltegewebe des Zahnes (der sogenannte Zahnhalteapparat) geschädigt sind, reicht eine reine Zahnfleischkorrektur nicht aus. In solchen Fällen setze ich spezielle Kollagenmembranen (dünne, körperverträgliche Folien) und Knochenersatzmaterial ein, die Ihrem Körper als Gerüst dienen, um neues Gewebe und neuen Knochen aufzubauen. Zusätzlich kann ich ein Protein namens Emdogain (Schmelzmatrixprotein) einsetzen – es regt die natürliche Regeneration des Zahnhalteapparates an, ähnlich wie bei der ursprünglichen Zahnentwicklung.6
Freies Schleimhauttransplantat
Es gibt zwei Arten von Zahnfleisch: das feste, straffe Zahnfleisch direkt am Zahn (Fachbegriff: „befestigte Gingiva", also das fest am Knochen haftende Zahnfleisch) und das lockere, verschiebbare Zahnfleisch darunter. Wenn zu wenig festes Zahnfleisch vorhanden ist – etwa weil es von Natur aus dünn ist –, wird der Zahn anfälliger für Verletzungen beim Zähneputzen oder durch Kaubelastung. In diesem Fall transplantiere ich ein Stück widerstandsfähige Schleimhaut vom Gaumen, um das Zahnfleisch zu verstärken. Das ist besonders wichtig vor einer Zahnspangenbehandlung oder an Zahnimplantaten.

Ihr Chirurg
Warum die Zahnfleischkorrektur beim Oralchirurgen?
Eingriffe am Zahnfleisch erfordern jahrelange chirurgische Erfahrung, eine ruhige Hand und ein geschultes Auge dafür, wie sich Gewebe verhält und heilt. In meiner Kieferchirurgie in Hamburg-Niendorf operiere ich seit 1995 – also seit über 30 Jahren – ausschließlich im Bereich Mund, Kiefer und Zahnfleisch. Zahnfleischkorrekturen gehören zu meinen Kernleistungen.
Viele Zahnärzte aus Hamburg und dem Umland überweisen ihre Patienten gezielt zu mir, wenn eine Zahnfleischkorrektur nötig ist – besonders dann, wenn mehrere Zähne gleichzeitig betroffen sind, das Zahnfleisch besonders dünn ist oder die Behandlung in Kombination mit einem Zahnimplantat geplant wird.
Schritt für Schritt
So läuft Ihre Behandlung in vier Schritten ab
Ich erkläre Ihnen vor jedem Schritt, was passiert. Ich erkläre Ihnen alles verständlich.
Beraten und Diagnostik erstellen
Ich schaue mir Ihr Zahnfleisch genau an, messe, wie weit es sich zurückgezogen hat, und beurteile, wie kräftig oder dünn das verbliebene Gewebe ist. Bei Bedarf mache ich ein Röntgenbild oder ein DVT (ein 3D-Röntgen für besonders genaue Bilder). Danach besprechen wir gemeinsam, was ich gefunden habe, und ich erkläre Ihnen in verständlichen Worten, welches Verfahren für Ihre Situation am besten passt.
Behandlung individuell planen
Auf Basis der Untersuchung erstelle ich Ihren persönlichen Behandlungsplan: Welche Zähne müssen behandelt werden? Welche Methode ist am besten geeignet? Brauchen wir eine oder mehrere Sitzungen? Und ganz wichtig: Was kostet es und was übernimmt Ihre Krankenkasse? All das klären wir, bevor wir starten – ohne Überraschungen.
Mikrochirurgisch operieren
Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt – Sie spüren also keinen Schmerz. Wenn Sie möchten, können Sie auch im Dämmerschlaf (einer Art Halbschlaf, bei dem Sie entspannt sind, aber selbst atmen) oder in Vollnarkose behandelt werden. Ich arbeite mit einer speziellen Lupenbrille und Nahtmaterial, das dünner ist als ein Haar. Der Eingriff dauert je nach Umfang zwischen 30 und 90 Minuten. Viele Patienten sind überrascht, wie wenig sie davon mitbekommen.
Nachsorgen und kontrollieren
Nach etwa einer Woche kommen Sie zur Kontrolle – ich schaue mir an, wie alles heilt, und entferne die Fäden. Die äußere Heilung dauert in der Regel 2–4 Wochen. Das endgültige Ergebnis sehen Sie nach 3–6 Monaten, wenn das neue Gewebe vollständig eingewachsen ist und seine endgültige Farbe und Form angenommen hat. In dieser Zeit können Sie Ihren Alltag ganz normal gestalten.
Schmerzfreiheit
Betäubung und Schmerzfreiheit: Sie haben die Wahl
Alle Behandlungen der ästhetischen Parodontalchirurgie können schmerzfrei durchgeführt werden. Unser eigenes Anästhesie-Team arbeitet direkt bei uns in Hamburg-Niendorf.
Prognose
Wie erfolgreich ist die Rezessionsdeckung?
Wie gut sich freiliegende Zahnhälse wieder decken lassen, hängt vor allem davon ab, wie weit der Rückgang fortgeschritten ist und ob auch zwischen den Zähnen Gewebe verloren gegangen ist. Zahnmediziner teilen Zahnfleischrückgang deshalb in verschiedene Schweregrade ein (sogenannte „Rezessionstypen nach Cairo"):
Rezessionstyp 1 (RT1) – beste Prognose
Das Zahnfleisch zwischen den Zähnen ist noch vollständig vorhanden – das ist die beste Ausgangslage. Bei dieser Situation erreichen wir mit einem Bindegewebstransplantat und der Verschiebelappen-Technik eine vollständige Deckung in über 90 % der Fälle.2
Rezessionstyp 2 (RT2) – gute Prognose
Auch das Zahnfleisch zwischen den Zähnen hat sich bereits etwas zurückgezogen. Eine vollständige Deckung ist hier anspruchsvoller, aber eine deutliche Verbesserung in 70–80 % der Fälle möglich.3
Im Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen, zu welchem Typ Ihr Zahnfleischrückgang gehört und was wir realistisch erreichen können. Mir ist wichtig, dass Sie vorher wissen, was möglich ist – ohne übertriebene Versprechen.

Die ästhetische Parodontalchirurgie ist für mich keine Schönheitsoperation. Es geht darum, ein Zahnfleischproblem zu lösen – funktionell und ästhetisch. Wenn freiliegende Zahnhälse schmerzen, wenn Patienten sich beim Lächeln unwohl fühlen – dann will ich helfen. Mit der Technik, die nachweislich die besten Ergebnisse liefert.
Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Kieferchirurgie seit 1995
Kosten
Kosten und Kostenübernahme
Ob und wie viel Ihre Krankenkasse übernimmt, hängt davon ab, welcher Eingriff nötig ist und ob ein medizinischer Grund (nicht nur ein ästhetischer Wunsch) vorliegt.
Mögliche Kassenleistung (GKV)
Privatleistungen (Selbstzahler)
Privat versicherte Patienten bekommen die Behandlung in der Regel vollständig erstattet. Bei gesetzlich Versicherten (GKV) hängt es davon ab, ob ein medizinischer Grund vorliegt. Rein ästhetische Korrekturen (z. B. Gummy-Smile-Behandlung ohne Beschwerden) sind Privatleistungen. In jedem Fall bespreche ich die voraussichtlichen Kosten offen mit Ihnen – bevor Sie sich entscheiden.
Patientenstimmen
Das sagen unsere Patienten
Schon der erste Kontakt war ausgesprochen positiv. Frau Richter am Empfang ist eine unglaublich freundliche, zuvorkommende, hilfsbereite und kompetente Sprechstundenhilfe. Sie hat mich sowohl vor Ort als auch telefonisch vorab und auch postoperativ sehr gut beraten, informiert und betreut. Das hat mir in einer für mich wirklich schwierigen Situation enorm geholfen und viel Sicherheit gegeben.
Der eigentliche Eingriff bei Frau Dr. Sistenich war ebenfalls sehr gut.
Im Vorfeld hatte ich durchaus Angst, insbesondere davor, dass die Lokalanästhesie eventuell nicht richtig wirken könnte und ich erneut ähnlich starke Schmerzen wie zuvor bei der abzessartigen Entzündung am Nerv erleben müsste, die letztlich auch der Grund für den Eingriff war.
Diese Sorge hat sich jedoch absolut nicht bestätigt. Die Betäubung wurde perfekt gesetzt. Natürlich ist so eine Behandlung nicht angenehm, aber ich habe es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Frau Dr. Sistenich war sehr ruhig, freundlich, empathisch und professionell, sodass ich mich während des gesamten Eingriffs gut aufgehoben gefühlt habe.
Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Betreuung. Ich kann diese Praxis wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Gestern wurden mir von Dr. Hildebrandt zwei Backenzähne entfernt - in Narkose, da ich Angstpatientin bin.
Termin super pünktlich gestartet, sehr, sehr nettes Personal am Empfang und der Narkosearzt war sehr emphatisch und hat alles toll erklärt.
Dr. Hildebrandt hat wirklich unglaublich gute Arbeit geleistet. Zwei Zähne aus der hintersten Ecke raus genommen, KEINE Schmerzen, nachdem die Betäubung abgeklungen war, keine Schwellung - nix! Er hat wahrlich ein Wunder vollbracht und mir somit noch einmal mehr ein Stück weit die Angst vor Zahnbehandlungen genommen.
Danke an das komplette Team!
Ich werde euch definitiv weiter empfehlen!!!
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen zur ästhetischen Parodontalchirurgie
Ästhetische Parodontalchirurgie sind kleine chirurgische Eingriffe am Zahnfleisch, die zwei Ziele verfolgen: erstens die Schutzfunktion des Zahnfleisches wiederherstellen und zweitens dafür sorgen, dass Ihr Lächeln wieder natürlich und harmonisch wirkt. Typische Eingriffe sind die Deckung freiliegender Zahnhälse, die Korrektur eines Gummy Smile (zu viel Zahnfleisch beim Lächeln) und die Begradigung eines ungleichmäßigen Zahnfleischrandes. Im Unterschied zur Parodontitis-Behandlung, bei der es um die Bekämpfung einer Zahnbettentzündung geht, steht hier die Reparatur und Verschönerung des Zahnfleisches im Mittelpunkt.
Es gibt drei Hauptmethoden: Beim Bindegewebstransplantat (Fachkürzel: CTG) wird ein kleines Stück Gewebe vom Gaumen entnommen und an die freiliegende Stelle verpflanzt – das wirksamste Verfahren. Beim koronalen Verschiebelappen (CAF) wird Ihr vorhandenes Zahnfleisch einfach nach oben geschoben, ganz ohne Gaumenentnahme. Und die Tunneltechnik funktioniert ohne sichtbare Schnitte – das Gewebe wird durch einen „Tunnel" unter dem Zahnfleisch eingebracht. Welche Methode für Sie die beste ist, hängt davon ab, wie viele Zähne betroffen sind, wie weit sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat und wie kräftig Ihr Zahnfleisch ist.
Ein Gummy Smile (wörtlich: „Zahnfleisch-Lächeln") bedeutet, dass beim Lächeln auffällig viel Zahnfleisch sichtbar wird und die Zähne dadurch kurz wirken. Ich korrigiere das durch eine sogenannte Kronenverlängerung: Dabei entferne ich das überschüssige Zahnfleisch und forme – wenn nötig – den Kieferknochen darunter leicht um, damit mehr Zahnsubstanz sichtbar wird. Die Zähne bekommen ihre natürliche Länge zurück.
Während des Eingriffs spüren Sie dank Betäubung keinen Schmerz. Wir bieten örtliche Betäubung, Dämmerschlaf und Vollnarkose an. Nach der OP können für 2–4 Tage leichte Beschwerden auftreten, die mit Ibuprofen gut kontrollierbar sind. Die meisten Patienten berichten, dass es weniger unangenehm war als erwartet.
Die Fäden werden nach 7–10 Tagen entfernt. Die äußere Heilung dauert 2–4 Wochen. Das endgültige ästhetische Ergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten, wenn das transplantierte Gewebe vollständig eingewachsen und ausgereift ist.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten in der Regel vollständig. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt parodontalchirurgische Eingriffe bei medizinischer Indikation – etwa bei fortschreitendem Zahnfleischrückgang mit Karies oder Wurzelsensibilität. Rein ästhetisch motivierte Eingriffe wie eine Gummy-Smile-Korrektur sind Privatleistungen.
Das hängt vom Schweregrad ab: Wenn sich nur das Zahnfleisch am Zahn selbst zurückgezogen hat, aber das Zahnfleisch zwischen den Zähnen noch intakt ist (Rezessionstyp 1), erreichen wir in über 90 von 100 Fällen eine vollständige Deckung der freiliegenden Zahnwurzel. Wenn auch zwischen den Zähnen bereits Zahnfleisch verloren gegangen ist (Rezessionstyp 2), sind in 70–80 % der Fälle deutliche Verbesserungen möglich. Im Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen, welcher Typ bei Ihnen vorliegt und was realistisch erreichbar ist.
Nein. Einmal verlorenes Zahnfleisch wächst nicht von selbst nach. Ohne Behandlung schreitet die Rezession in der Regel fort. Deshalb empfehle ich bei sichtbarem Zahnfleischrückgang eine frühzeitige Beratung – je eher behandelt wird, desto besser die Prognose.
Je nach Umfang zwischen 30 und 90 Minuten. Eine einzelne Rezessionsdeckung liegt eher bei 30–45 Minuten, mehrere Zähne oder Kombinationseingriffe dauern entsprechend länger.
Vor der OP: Professionelle Zahnreinigung empfohlen. Rauchen einstellen (Nikotin verschlechtert die Heilung erheblich). Nach der OP: Weiche Kost, Kühlung, kein Sport für 1 Woche, Chlorhexidin-Mundspülung nach 24 Stunden, Wundregion beim Zähneputzen aussparen. Detaillierte Nachsorge-Anweisungen erhalten Sie von mir persönlich.
Zahnfleischoperationen sind chirurgische Eingriffe, die Erfahrung, eine ruhige Hand und ein geschultes Auge für den Umgang mit empfindlichem Gewebe erfordern. In meiner Kieferchirurgie mache ich seit 1995 – also seit über 30 Jahren – nichts anderes als Chirurgie im Mund- und Kieferbereich. Viele Zahnärzte aus Hamburg und Umgebung überweisen ihre Patienten gezielt zu mir, wenn eine Zahnfleischkorrektur ansteht.
Die Entnahme vom Gaumen ist verständlicherweise die größte Sorge vieler Patienten. Wichtig zu wissen: Ich entnehme das Gewebe über einen kleinen, verdeckten Zugang – es entsteht keine offene Wunde am Gaumen. Die Entnahmestelle heilt in der Regel innerhalb von 1–2 Wochen. Wie fühlt sich das an? Die meisten Patienten vergleichen es mit dem Gefühl, wenn man sich am Gaumen an heißer Pizza verbrennt – unangenehm, aber gut auszuhalten und schnell vorbei.
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Wissenschaftliche Quellen zur ästhetischen Parodontalchirurgie
Alle medizinischen Angaben auf dieser Seite basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien und Leitlinien. Ich liste die Quellen hier auf, damit Sie nachvollziehen können, worauf meine Aussagen beruhen. Die Originalarbeiten sind bei mir in der Praxis einsehbar.
- 1Cairo, F., Nieri, M., & Pagliaro, U. (2014). Efficacy of periodontal plastic surgery procedures in the treatment of localized facial gingival recessions. A systematic review. Journal of Clinical Periodontology, 41(Suppl. 15), S44–S62. https://doi.org/10.1111/jcpe.12182
- 2Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). (2020). S3-Leitlinie: Die Behandlung von Parodontitis Stadium I bis III (AWMF-Reg.-Nr. 083-043; gültig bis 11/2025, Update V1.2 angemeldet). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-043
- 3Cairo, F., Nieri, M., Cincinelli, S., Mervelt, J., & Pagliaro, U. (2011). The interproximal clinical attachment level to classify gingival recessions and predict root coverage outcomes: An explorative and reliability study. Journal of Clinical Periodontology, 38(7), 661–666. https://doi.org/10.1111/j.1600-051X.2011.01732.x
- 4Aroca, S., Molnár, B., Windisch, P., Gera, I., Salvi, G. E., Nikolidakis, D., & Sculean, A. (2013). Treatment of multiple adjacent Miller class I and II gingival recessions with a Modified Coronally Advanced Tunnel (MCAT) technique and a collagen matrix or palatal connective tissue graft: A randomized, controlled clinical trial. Journal of Clinical Periodontology, 40(7), 713–720. https://doi.org/10.1111/jcpe.12112
- 5Zuhr, O., & Hürzeler, M. B. (2012). Plastic-esthetic periodontal and implant surgery: A microsurgical approach (1. Aufl.). Quintessence Publishing. ISBN 978-1-85097-226-6
- 6Cortellini, P., & Tonetti, M. S. (2005). Clinical performance of a regenerative strategy for intrabony defects: Scientific evidence and clinical experience. Journal of Periodontology, 76(3), 341–350. https://doi.org/10.1902/jop.2005.76.3.341
- 7Miller, P. D., Jr. (1985). A classification of marginal tissue recession. International Journal of Periodontics & Restorative Dentistry, 5(2), 8–13.
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