Mundschleimhautveränderungen Hamburg
Mundschleimhautveränderungen in Hamburg: sicher erkennen und behandeln
Ich bin Dr. Stefan Triebswetter, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Veränderungen der Mundschleimhaut sind häufig und meist harmlos – aber nicht immer. Manche sind Krebsvorstufen, die frühzeitig erkannt werden müssen. In meiner Praxis in Hamburg-Niendorf kläre ich jede Veränderung zuverlässig ab.

Grundlagen
Was sind Mundschleimhautveränderungen?
Die Mundschleimhaut kleidet Ihre gesamte Mundhöhle aus – Wangen, Lippen, Zunge, Mundboden, Zahnfleisch und Gaumen. Im gesunden Zustand ist sie blass-rosa, glatt und immer von Speichel feucht gehalten. Wenn sich dieses Bild verändert – zum Beispiel durch weiße oder rote Flecken, Knoten, Bläschen, raue Stellen oder offene Wunden –, sprechen wir von einer Mundschleimhautveränderung.1
Solche Veränderungen sind sehr häufig und in den meisten Fällen harmlos. Manchmal steckt aber eine ernstere Ursache dahinter – von einer Pilzinfektion über eine Autoimmunerkrankung bis hin zu einer Krebsvorstufe. Genau deshalb ist es wichtig, dass jede Veränderung, die nicht von selbst verschwindet, von einem Spezialisten untersucht wird.
In meiner Praxis für Oralchirurgie in Hamburg-Niendorf sehe ich täglich Patienten mit solchen Veränderungen. Meine Aufgabe: herausfinden, was dahintersteckt – und Ihnen das Ergebnis verständlich erklären.

Die 2-Wochen-Regel
Jede Veränderung im Mund, die nach 2 Wochen nicht von selbst abgeheilt ist, sollte untersucht werden. Das gilt auch dann, wenn Sie keine Schmerzen haben. Denn gerade die Veränderungen, die nicht wehtun, können die gefährlichen sein. Mein Rat: Warten Sie nicht ab – lassen Sie lieber einmal zu viel nachschauen als einmal zu wenig.2
Ursachen und Risikofaktoren
Warum verändert sich die Mundschleimhaut?
Unsere Mundschleimhaut ist ständig im Einsatz – beim Essen, Trinken, Sprechen. Bestimmte Einflüsse können sie aus dem Gleichgewicht bringen. Das sind die häufigsten Auslöser, die ich in meiner Praxis sehe:
Rauchen und Tabakkonsum
Der mit Abstand wichtigste Risikofaktor. Rauchen schädigt die Mundschleimhaut direkt – bei Rauchern treten Verhornungsstörungen (weißliche, verdickte Stellen) sechsmal häufiger auf als bei Nichtrauchern. Auch das Risiko für Mundkrebs steigt deutlich.1
Alkoholkonsum
Alkohol greift die Schleimhaut an und macht sie durchlässiger für Schadstoffe. Besonders gefährlich: Wer raucht und regelmäßig Alkohol trinkt, hat ein um ein Vielfaches erhöhtes Risiko für bösartige Veränderungen im Mund.2
Dauerhafter Druck oder Reibung
Scharfe Zahnkanten, abgebrochene Füllungen oder eine schlecht sitzende Prothese – alles, was die Schleimhaut an derselben Stelle immer wieder reizt, kann dort zu Veränderungen führen. Die gute Nachricht: Diese Ursache lässt sich leicht beheben.
Viren und geschwächte Abwehr
Bestimmte Viren – vor allem sogenannte HP-Viren (HPV, humane Papillomaviren) – können Veränderungen in der Mundschleimhaut auslösen. Auch ein geschwächtes Immunsystem, etwa während einer Chemotherapie, macht die Schleimhaut anfälliger für Infektionen und Entzündungen.3
Auch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, bestimmte Medikamente, Autoimmunerkrankungen und schlechte Mundhygiene können Veränderungen begünstigen. Deshalb frage ich bei jeder Untersuchung auch nach Ihrer Krankengeschichte und Ihren Medikamenten – das hilft mir, die Ursache einzugrenzen.
Krankheitsbilder
Häufige Mundschleimhautveränderungen
Die Mundschleimhaut kann auf ganz unterschiedliche Weise reagieren. Hier erkläre ich Ihnen die Veränderungen, die ich am häufigsten in meiner Praxis sehe – und was sie jeweils bedeuten:
Aphthen: schmerzhafte kleine Geschwüre
Fast jeder kennt sie: kleine, runde, schmerzhafte Stellen im Mund, die beim Essen und Trinken brennen. Das sind Aphthen – die häufigste entzündliche Veränderung der Mundschleimhaut. Sie sehen typischerweise so aus: ein weißlich-gelber Fleck mit rotem Rand, oft an der Wangeninnenseite, den Lippen oder der Zunge. Ich unterscheide drei Formen:4
Kleine Aphthen (Minoraphthen)
Kleiner als 1 cm, die häufigste Form. Sie tauchen schubweise auf und heilen nach etwa 1–2 Wochen von selbst ab, ohne Narben zu hinterlassen. Unangenehm, aber harmlos.
Große Aphthen (Majoraphthen)
Größer als 1 cm, tiefere Wunden. Sie können wochen- bis monatelang bestehen und hinterlassen beim Abheilen manchmal Narben. In seltenen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung nötig.
Es gibt noch eine dritte, seltene Form: herpetiforme Aphthen – viele winzige Geschwüre (unter 5 mm), die gleichzeitig auftreten und sehr schmerzhaft sind. Zur Behandlung von Aphthen setze ich betäubende Gele oder Spülungen ein. Bei schweren oder häufig wiederkehrenden Formen verordne ich entzündungshemmende Salben (sogenannte Kortisonsalben) oder in Ausnahmefällen Medikamente in Tablettenform.
Lichen planus: weißliche Streifen auf der Schleimhaut
Der Lichen planus (gesprochen: Lichen planus) ist eine entzündliche Erkrankung, bei der das eigene Immunsystem die Mundschleimhaut angreift. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen 30 und 65 Jahren. Typisches Bild: feine, netzartige weißliche Streifen – vor allem an der Wangeninnenseite. Viele Patienten bemerken es gar nicht. Wenn die Stellen aber gerötet sind, brennen oder schmerzen, behandle ich mit entzündungshemmenden Salben (Kortisonpräparate). Da ein Lichen planus langfristig bestehen kann, kontrolliere ich ihn regelmäßig.4
Pilzinfektionen (Mundsoor)
Weiße Beläge, die sich abwischen lassen und darunter gerötete, manchmal leicht blutende Schleimhaut zeigen – das ist ein typisches Zeichen für eine Pilzinfektion, meist durch den Hefepilz Candida albicans. Betroffen sind besonders Prothesenträger, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Patienten nach einer Antibiotika-Behandlung. Die Therapie ist unkompliziert: ein pilzhemmendes Medikament (Antimykotikum, ein Mittel gegen Pilze) als Gel oder Spülung, meist für 1–2 Wochen.
Herpes im Mund
Herpes-Viren können auch im Mund auftreten – als Erstinfektion mit schmerzhaften Bläschen und Fieber (besonders bei Kindern) oder als wiederkehrende kleine Bläschengruppen, zum Beispiel am Gaumen. Die Behandlung erfolgt mit antiviralen Medikamenten. Die meisten Fälle heilen innerhalb von 1–2 Wochen ab.
Fibrome und gutartige Knoten
Manchmal bildet sich im Mund ein fester, rundlicher Knoten – zum Beispiel an der Wangeninnenseite, der Lippe oder der Zunge. Oft handelt es sich um ein Fibrom: eine gutartige Gewebevermehrung, die durch anhaltenden Druck oder Reibung entsteht – etwa durch eine Prothese oder regelmäßiges Beißen auf dieselbe Stelle. Fibrome sind harmlos, können aber stören. Ich entferne sie unkompliziert unter örtlicher Betäubung in meiner Praxis.
Krebsvorstufen
Krebsvorstufen der Mundschleimhaut: was Sie wissen sollten
Dieser Abschnitt ist mir besonders wichtig. Im Mund können sich Veränderungen bilden, die noch kein Krebs sind, aber das Potenzial haben, sich dazu zu entwickeln. In der Medizin sprechen wir dann von einer Präkanzerose (Krebsvorstufe, also eine Gewebeveränderung, die sich zu Krebs entwickeln kann). Etwa 5 von 100 Krebserkrankungen betreffen den Kopf-Hals-Bereich – und der häufigste Ort dafür ist die Mundhöhle. Die gute Nachricht: Wenn eine Krebsvorstufe frühzeitig erkannt wird, lässt sie sich in der Regel gut behandeln.2
Leukoplakie: weißer Fleck, der nicht abwischbar ist
Stellen Sie sich einen weißen Fleck an der Wangeninnenseite oder am Zungenrand vor, der sich nicht abwischen lässt – anders als zum Beispiel ein Pilzbelag. Das kann eine Leukoplakie sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert sie als weiße Schleimhautveränderung, die keiner anderen Erkrankung zugeordnet werden kann.5
Ich unterscheide zwei Formen: Gleichmäßig weiße Leukoplakien (die häufigere, weniger riskante Form, ca. 90 % der Fälle) und unregelmäßige Leukoplakien mit höckeriger oder gemischter Oberfläche (ca. 10 %, höheres Risiko). Laut wissenschaftlichen Studien entwickelt sich aus 3–8 von 100 Leukoplakien innerhalb von 5 Jahren tatsächlich Krebs.6
Deshalb gilt: Jede Leukoplakie muss untersucht und mit einer Gewebeprobe (Biopsie) abgeklärt werden – nur so können wir sicher feststellen, ob die Zellen bereits verändert sind.
Erythroplakie: roter Fleck als Warnsignal
Während Leukoplakien weiß sind, fallen Erythroplakien durch auffällig rote, samtartige Flecken auf der Mundschleimhaut auf – zum Beispiel am Mundboden, am Zungenrand oder an der Wangeninnenseite. Das Tückische: Sie verursachen meist keine Schmerzen und werden deshalb oft übersehen.
Erythroplakien haben ein noch höheres Krebsrisiko als Leukoplakien. Wenn ich eine solche Veränderung bei Ihnen finde, entnehme ich in jedem Fall eine Gewebeprobe, um das Gewebe unter dem Mikroskop untersuchen zu lassen.2
Wichtiger Grundsatz
Jede Mundschleimhautveränderung gilt zunächst als verdächtig, bis das Gegenteil bewiesen ist. Wenn sich eine Veränderung innerhalb von 2 Wochen nicht deutlich zurückbildet, ist eine Gewebeprobe notwendig – damit wir sicher wissen, was dahintersteckt.2

Ihr Chirurg
Warum zur Abklärung zum Oralchirurgen?
Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie operiere ich täglich in der Mundhöhle – die Mundschleimhaut ist buchstäblich mein tägliches Arbeitsfeld. Ich kenne ihre vielen Varianten, sehe sie unter optimalen Lichtverhältnissen und erkenne Abweichungen oft auf den ersten Blick.
Der übliche Weg: Ihr Zahnarzt entdeckt bei einer Kontrolle eine Veränderung, die er genauer untersuchen lassen möchte – und überweist Sie zu mir. Ich schaue mir die Stelle an, mache bei Bedarf Fotos, entnehme falls nötig eine Gewebeprobe unter örtlicher Betäubung und bespreche das Ergebnis anschließend persönlich mit Ihnen. Alles unter einem Dach, ohne lange Wartezeiten.
Diagnostik
Wie ich Mundschleimhautveränderungen untersuche
Damit ich Ihnen sagen kann, was hinter einer Veränderung steckt, gehe ich in drei Schritten vor:
1. Gründliches Anschauen
Ich untersuche Ihre gesamte Mundhöhle systematisch bei guter Beleuchtung: Wangen, Zunge (auch die Unterseite), Mundboden, Gaumen und Zahnfleisch. Dabei achte ich auf Farbe, Oberfläche und Konsistenz jeder auffälligen Stelle.
2. Fotos machen
Ich fotografiere die Veränderung. So kann ich sie Ihnen zeigen und erklären. Und wenn wir die Stelle bei einer Kontrolle erneut anschauen, können wir genau vergleichen, ob sich etwas verändert hat.
3. Gewebeprobe (Biopsie)
Wenn eine Veränderung verdächtig aussieht, entnehme ich unter örtlicher Betäubung ein kleines Stück Gewebe – das ist die sogenannte Biopsie. Ein Spezialist (Pathologe, Facharzt für Gewebeuntersuchung) untersucht das Gewebe dann unter dem Mikroskop. Das Ergebnis erhalte ich in der Regel nach 7–10 Tagen.2
Schritt für Schritt
Ihr Ablauf in fünf Schritten: von der Untersuchung zur Diagnose
Ich erkläre Ihnen bei jedem Schritt, was ich mache und warum. Ich erkläre Ihnen alles verständlich.
Gespräch führen und Krankengeschichte erheben
Zuerst sprechen wir. Ich frage nach Ihren Beschwerden, Medikamenten, Vorerkrankungen und ob Sie rauchen. All das hilft mir, die Veränderung richtig einzuordnen.
Mund untersuchen
Ich schaue mir Ihre gesamte Mundhöhle gründlich an – bei guter Beleuchtung, systematisch. Auffällige Stellen fotografiere ich, damit wir sie gemeinsam besprechen und bei späteren Kontrollen vergleichen können.
Erklären und besprechen
Ich erkläre Ihnen, was ich sehe – anhand der Fotos, verständlich und ohne Fachchinesisch. Gemeinsam besprechen wir, ob eine Gewebeprobe sinnvoll ist oder ob wir erstmal beobachten.
Gewebeprobe (falls nötig)
Wenn eine Biopsie notwendig ist, betäube ich die Stelle örtlich – Sie spüren keinen Schmerz. Je nach Befund entferne ich die gesamte Veränderung oder nur ein kleines Stück. Anschließend nähe ich die Stelle und gebe Ihnen Tipps für die Nachsorge.
Ergebnis besprechen und nächste Schritte planen
Sobald der Laborbefund vorliegt, bespreche ich das Ergebnis persönlich mit Ihnen. Das kann eine Entwarnung sein, eine medikamentöse Behandlung, eine Entfernung oder regelmäßige Kontrollen – je nachdem, was das Gewebe zeigt.
Behandlung
Wie werden Mundschleimhautveränderungen behandelt?
Die Behandlung hängt davon ab, was die Ursache ist. In meiner Praxis decke ich das gesamte Spektrum ab:
Behandlung mit Medikamenten
Bei einer Pilzinfektion verschreibe ich ein Mittel gegen Pilze (Antimykotikum, ein Mittel gegen Pilze), bei Herpes ein antivirales Medikament, bei Lichen planus oder hartnäckigen Aphthen eine entzündungshemmende Salbe (Kortisonsalbe). Welches Mittel das richtige ist, bespreche ich individuell mit Ihnen.
Chirurgische Entfernung
Verdächtige oder störende Veränderungen entferne ich operativ unter örtlicher Betäubung – zum Beispiel Krebsvorstufen wie Leukoplakien, aber auch gutartige Knoten wie Fibrome oder kleine Schleimhautzysten (Mukozelen, mit Speichel gefüllte Bläschen). Der Eingriff ist in der Regel unkompliziert und ambulant.
Regelmäßige Kontrollen
Manche Veränderungen – zum Beispiel ein Lichen planus oder eine bereits behandelte Krebsvorstufe – begleite ich langfristig mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und Fotos. Die Abstände passe ich individuell an: mal alle 3 Monate, mal halbjährlich.
Zusammenarbeit mit Spezialisten
Stellt sich heraus, dass eine Veränderung bösartig ist, überweise ich Sie zeitnah an eine spezialisierte Klinik für die weitere Behandlung. Bei Hauterkrankungen, die sich auch im Mund zeigen, arbeite ich eng mit Hautärzten (Dermatologen) zusammen.
Prävention
Vorsorge: so schützen Sie Ihre Mundschleimhaut
Viele Mundschleimhauterkrankungen sind vermeidbar. Diese vier Empfehlungen gebe ich jedem meiner Patienten:
1.Regelmäßige Kontrolle
Nutzen Sie die halbjährliche Zahnarzt-Kontrolle zur Mundschleimhaut-Inspektion. Die meisten Veränderungen lassen sich so frühzeitig erkennen – lange bevor Beschwerden auftreten.2
2.Tabak und Alkohol reduzieren
Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum weitgehend reduzieren. Nikotin und Alkohol gelten insbesondere in Kombination als Hauptrisikofaktoren für bösartige Veränderungen.
3.Mundhygiene pflegen
Sorgfältige, regelmäßige Mundhygiene mit weicher Zahnbürste. Defekte Füllungen und scharfe Zahnkanten zeitnah vom Zahnarzt korrigieren lassen.
4.Ausgewogene Ernährung
Frisches Gemüse, Salat, Nüsse, Fisch und Olivenöl – mediterrane Ernährung unterstützt die Mundgesundheit und stärkt die Immunabwehr.
Patientenstimmen
Das sagen unsere Patienten
Schon der erste Kontakt war ausgesprochen positiv. Frau Richter am Empfang ist eine unglaublich freundliche, zuvorkommende, hilfsbereite und kompetente Sprechstundenhilfe. Sie hat mich sowohl vor Ort als auch telefonisch vorab und auch postoperativ sehr gut beraten, informiert und betreut. Das hat mir in einer für mich wirklich schwierigen Situation enorm geholfen und viel Sicherheit gegeben.
Der eigentliche Eingriff bei Frau Dr. Sistenich war ebenfalls sehr gut.
Im Vorfeld hatte ich durchaus Angst, insbesondere davor, dass die Lokalanästhesie eventuell nicht richtig wirken könnte und ich erneut ähnlich starke Schmerzen wie zuvor bei der abzessartigen Entzündung am Nerv erleben müsste, die letztlich auch der Grund für den Eingriff war.
Diese Sorge hat sich jedoch absolut nicht bestätigt. Die Betäubung wurde perfekt gesetzt. Natürlich ist so eine Behandlung nicht angenehm, aber ich habe es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Frau Dr. Sistenich war sehr ruhig, freundlich, empathisch und professionell, sodass ich mich während des gesamten Eingriffs gut aufgehoben gefühlt habe.
Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Betreuung. Ich kann diese Praxis wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Gestern wurden mir von Dr. Hildebrandt zwei Backenzähne entfernt - in Narkose, da ich Angstpatientin bin.
Termin super pünktlich gestartet, sehr, sehr nettes Personal am Empfang und der Narkosearzt war sehr emphatisch und hat alles toll erklärt.
Dr. Hildebrandt hat wirklich unglaublich gute Arbeit geleistet. Zwei Zähne aus der hintersten Ecke raus genommen, KEINE Schmerzen, nachdem die Betäubung abgeklungen war, keine Schwellung - nix! Er hat wahrlich ein Wunder vollbracht und mir somit noch einmal mehr ein Stück weit die Angst vor Zahnbehandlungen genommen.
Danke an das komplette Team!
Ich werde euch definitiv weiter empfehlen!!!
Häufige Fragen
Ihre Fragen zu Mundschleimhautveränderungen
Einfach gesagt: Wenn sich die Haut in Ihrem Mund sichtbar verändert – zum Beispiel durch Verfärbungen, raue Stellen, Bläschen, Knoten oder offene Wunden –, dann ist das eine Mundschleimhautveränderung. Das kann an Wangen, Lippen, Zunge, Zahnfleisch oder am Gaumen auftreten. Die Ursachen reichen von harmlosen Reizungen bis hin zu Krebsvorstufen – deshalb sollte jede Veränderung abgeklärt werden.
Achten Sie auf: weiße oder rote Flecken, die länger als 2 Wochen bestehen; Wunden, die nicht abheilen; harte Stellen oder Knoten; Schwellungen ohne erkennbare Ursache. Das Tückische: Viele gefährliche Veränderungen verursachen anfangs keine Schmerzen. Mein Rat: Lieber einmal zu viel nachschauen lassen als einmal zu wenig.
Die 2-Wochen-Regel ist eine wichtige Faustregel in der Medizin: Wenn eine Veränderung im Mund nach 2 Wochen nicht deutlich besser wird oder ganz verschwindet, sollte sie genauer untersucht werden – in der Regel durch eine Gewebeprobe. Diese Regel hilft uns, Krebsvorstufen frühzeitig zu erkennen.
Eine Leukoplakie ist ein weißer Fleck auf der Mundschleimhaut, der sich nicht abwischen lässt. Sie gilt als mögliche Krebsvorstufe. In den meisten Fällen bleibt sie harmlos, aber in 3–8 von 100 Fällen kann sich innerhalb von 5 Jahren tatsächlich Krebs daraus entwickeln. Deshalb wird jede Leukoplakie mit einer Gewebeprobe abgeklärt – so wissen wir sicher, wie die Zellen aussehen.
Die Stelle wird vorher örtlich betäubt – genau wie bei einer Zahnfüllung. Während der Entnahme spüren Sie keinen Schmerz. Je nach Situation entferne ich entweder die gesamte Veränderung (dann ist sie gleichzeitig weg) oder nur ein kleines Stück zur Untersuchung. Die Probe wird ins Labor geschickt und dort unter dem Mikroskop untersucht. Nach 7–10 Tagen habe ich das Ergebnis und bespreche es mit Ihnen.
Nein. Aphthen sind schmerzhafte, aber harmlose Entzündungen, die normalerweise nach 1–2 Wochen von selbst abheilen. Sie haben nichts mit Krebs zu tun. Allerdings: Wenn eine vermeintliche Aphthe ungewöhnlich groß ist, merkwürdig aussieht oder nicht abheilt, sollte man genauer hinschauen – dann könnte eine andere Ursache dahinterstecken.
Die beiden Hauptrisikofaktoren sind Rauchen und Alkohol – besonders in Kombination steigt das Risiko stark an. Weitere Faktoren: bestimmte Viren (HPV), dauerhafter Druck durch scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzende Prothesen, vernachlässigte Mundhygiene und familiäre Veranlagung. Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört und regelmäßig zur Kontrolle geht, kann sein Risiko deutlich senken.
Am besten sofort, wenn Ihnen etwas auffällt: ein weißer oder roter Fleck, eine Schwellung, eine nicht heilende Wunde, Taubheitsgefühl oder Blutungen ohne erkennbare Ursache. Grundsätzlich gilt: Alles, was nach 2 Wochen nicht weg ist, sollte untersucht werden. Und wenn Sie unsicher sind – kommen Sie lieber einmal vorbei. Dafür bin ich da.
Die klinische Untersuchung und die Biopsie sind bei medizinischer Indikation Kassenleistungen der GKV. Auch die histopathologische Untersuchung übernehmen die Krankenkassen. Kosten bespreche ich immer vorab mit Ihnen.
Ja – die Diagnostik und Behandlung von Mundschleimhautveränderungen gehört zum Kernbereich der Oralchirurgie. Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie bin ich auf chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle spezialisiert. Biopsien, Exzisionen und die Entfernung von Schleimhautveränderungen führe ich routinemäßig unter Lokalanästhesie durch.
Standort
Mundschleimhaut-Sprechstunde in Hamburg-Niendorf
Öffnungszeiten
Anfahrt
U-Bahn: U2 bis Niendorf Markt, 3 Min. Fußweg · Auto: Kostenfreie Parkplätze vor dem Haus. Gut erreichbar aus Eimsbüttel, Lokstedt, Stellingen und Schnelsen.
Wissenschaftliche Quellen zu Mundschleimhautveränderungen (6)
- 1Reichart, P. A. & Philipsen, H. P. (1999). Oralpathologie (Farbatlanten der Zahnmedizin, Bd. 14). Thieme. ISBN: 978-3-13-103441-0
- 2Leitlinienprogramm Onkologie (DGMKG, DGHNO-KHC, DKG). (2021). S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms (Version 3.0, AWMF-Reg.-Nr. 007/100OL). Gültig bis 01.03.2026. leitlinienprogramm-onkologie.de
- 3Syrjänen, S. (2018). Oral manifestations of human papillomavirus infections. European Journal of Oral Sciences, 126(Suppl. 1), 49–66. https://doi.org/10.1111/eos.12538
- 4Al-Hashimi, I., Schifter, M., Lockhart, P. B., Wray, D., Brennan, M., Migliorati, C. A., Axéll, T., Bruce, A. J., Carpenter, W., Eisenberg, E., Epstein, J. B., Holmstrup, P., Jontell, M., Lozada-Nur, F., Nair, R., Silverman, B., Thongprasom, K., Thornhill, M., Warnakulasuriya, S. & van der Waal, I. (2007). Oral lichen planus and oral lichenoid lesions: Diagnostic and therapeutic considerations. Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology, Oral Radiology, and Endodontology, 103(Suppl.), S25.e1–S25.e12. https://doi.org/10.1016/j.tripleo.2006.11.023
- 5Warnakulasuriya, S., Johnson, N. W. & van der Waal, I. (2007). Nomenclature and classification of potentially malignant disorders of the oral mucosa. Journal of Oral Pathology & Medicine, 36(10), 575–580. https://doi.org/10.1111/j.1600-0714.2007.00582.x
- 6Warnakulasuriya, S. & Ariyawardana, A. (2016). Malignant transformation of oral leukoplakia: A systematic review of observational studies. Journal of Oral Pathology & Medicine, 45(3), 155–166. https://doi.org/10.1111/jop.12339
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Ob Ihnen selbst eine Stelle aufgefallen ist oder Ihr Zahnarzt Sie zur Abklärung geschickt hat: Ich schaue mir die Veränderung an und erkläre Ihnen, was ich sehe.
Dr. Stefan Triebswetter
Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Kieferchirurgie seit 1995
Medizinisch geprüft am 18. März 2026 von Dr. Stefan Triebswetter, Fachzahnarzt für Oralchirurgie.
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