Abszessbehandlung Hamburg
Zahnabszess in Hamburg: sofortige Abszessbehandlung beim Kieferchirurgen
Ich bin Dr. Stefan Triebswetter, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Ein Zahnabszess ist ein Notfall – die pochenden Schmerzen, die heiße Schwellung, das Druckgefühl: Ihr Körper signalisiert Ihnen, dass sofort gehandelt werden muss. In meiner Kieferchirurgie in Hamburg-Niendorf öffne und drainiere ich Abszesse täglich. Warten Sie nicht ab – je schneller die Behandlung, desto schneller die Entlastung und desto geringer das Risiko einer gefährlichen Ausbreitung.

Grundlagen
Was ist ein Zahnabszess?
Ein Zahnabszess ist eine eingekapselte Eiteransammlung im Kiefer oder am Zahnfleisch, ausgelöst durch eine bakterielle Infektion. Der Körper versucht, die Infektion einzudämmen – es bildet sich eine schmerzhafte, mit Eiter gefüllte Höhle.1
Das Problem: Ein Abszess heilt nicht von allein. Ohne Behandlung kann er sich in tiefere Gewebeschichten ausbreiten – entlang des Kieferknochens, in Richtung Rachen, Hals oder sogar ins Mediastinum (den Brustraum zwischen den Lungenflügeln). Deshalb ist ein Zahnabszess immer ein Notfall, der chirurgisch eröffnet werden muss.
In meiner Kieferchirurgie in Hamburg-Niendorf behandle ich Abszesse täglich – meist als Akut-Patienten, die kurzfristig einen Termin brauchen. Ich öffne den Abszess, entlaste den Druck und leite die Drainage ein. Die Erleichterung spüren Sie sofort.

Abszess-Arten
Welche Arten von Zahnabszessen gibt es?
Nicht jeder Abszess ist gleich. Wo sich der Eiter sammelt, bestimmt die Ursache und die Behandlung:
Periapikaler Abszess (Zahnwurzelabszess)
Entsteht an der Wurzelspitze eines abgestorbenen oder tief kariösen Zahns. Die Bakterien dringen durch den Wurzelkanal in den Knochen ein. Der mit Abstand häufigste Typ – betrifft rund 70 % aller Zahnabszesse.2
Parodontalabszess (Zahnfleischabszess)
Bildet sich in einer vertieften Zahnfleischtasche bei fortgeschrittener Parodontitis. Typisch: Die Schwellung sitzt seitlich am Zahn, nicht an der Wurzelspitze. Oft mit Zahnlockerung verbunden.
Logenabszess (Ausbreitung)
Hat sich die Infektion über den Kieferknochen hinaus in tiefere Weichgewebsschichten ausgebreitet. Betroffen sind Mundboden, Wange, Schläfe oder Hals. Erfordert sofortige chirurgische Intervention – oft stationär.
Ursachen
Wie entsteht ein Zahnabszess?
Ein Zahnabszess ist immer die Folge einer bakteriellen Infektion, die sich unkontrolliert ausbreitet. Die häufigsten Auslöser:
Häufige Ursachen für Zahnabszesse
Risikofaktoren für Zahnabszesse
Symptome
Woran erkennt man einen Zahnabszess?
Die Symptome können schleichend beginnen oder plötzlich auftreten. Typische Warnzeichen:
!Starke, pochende Schmerzen
Heftig, klopfend, oft in Wellen. Der Schmerz strahlt ins Ohr, die Schläfe oder den Kiefer aus. Nachts oft schlimmer als tagsüber.
!Schwellung
Am Zahnfleisch, an der Wange oder am Hals. Die Haut fühlt sich heiß an und ist gerötet. Eine „dicke Backe" ist ein klassisches Zeichen.
!Aufbissempfindlichkeit
Der betroffene Zahn reagiert extrem auf Druck. Zubeißen ist kaum möglich. Der Zahn fühlt sich „zu hoch" an.
!Eitergeschmack
Fauliger, eitriger Geschmack im Mund. Möglicherweise sehen Sie einen weißlichen oder gelblichen Punkt am Zahnfleisch (Fistelgang).
!Fieber und Krankheitsgefühl
Temperatur über 38 °C, allgemeines Unwohlsein, geschwollene Lymphknoten am Hals. Der Körper kämpft gegen die Infektion.
!Eingeschränkte Mundöffnung
Kieferklemme: Sie können den Mund nicht mehr vollständig öffnen. Ein Zeichen, dass sich der Abszess in tiefere Gewebeschichten ausbreitet.
Warum sofort handeln?
Was passiert, wenn ein Zahnabszess nicht behandelt wird?
Ein unbehandelter Zahnabszess kann sich über den Kieferknochen hinaus ausbreiten. Die möglichen Komplikationen sind ernst:
Deshalb mein dringender Rat: Warten Sie bei den oben genannten Symptomen nicht auf einen „normalen" Termin. Rufen Sie uns an – wir behandeln Abszesse als Notfälle und sehen Sie kurzfristig.

Ihr Chirurg
Warum mit einem Abszess zum Kieferchirurgen?
Ein Abszess im Kiefer ist mehr als eine Zahnfleischentzündung – er erfordert chirurgische Eröffnung, Drainage und oft eine Folgebehandlung am auslösenden Zahn. In unserer Kieferchirurgie in Hamburg-Niendorf sind wir seit 1995 auf oralchirurgische Eingriffe spezialisiert – mit der Routine und Präzision, die aus täglicher chirurgischer Praxis entsteht. Ich öffne den Abszess, drainiere den Eiter und leite die ursächliche Therapie ein – ob Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion oder Zahnentfernung.
Schritt für Schritt
Ablauf der Abszessbehandlung: so gehe ich vor
Bei einem Abszess zählt Geschwindigkeit. In sechs Schritten behandle ich den Notfall und leite die Heilung ein. Ich erkläre Ihnen vor jedem Schritt, was passiert.
Klinisch untersuchen und Diagnostik erstellen
Ich prüfe die Schwellung, die Mundöffnung und den auslösenden Zahn. Ein Röntgenbild zeigt die Ursache und die Ausdehnung. Bei Verdacht auf Ausbreitung in tiefere Logen ergänze ich ein DVT (digitale Volumentomografie, 3D-Röntgen).
Betäubung
Örtliche Betäubung – auch bei einem Abszess wirkt sie, weil ich die Technik an das entzündete Gewebe anpasse. Bei starker Entzündung oder Angst auch Dämmerschlaf möglich.
Abszess eröffnen und drainieren
Ich eröffne den Abszess mit einem gezielten Schnitt, lasse den Eiter abfließen und spüle die Abszesshöhle mit antiseptischer (keimhemmender) Lösung. In die Wunde lege ich einen Drainage-Streifen ein, damit der Eiter weiter abfließen kann.1
Antibiotikum und Schmerzmittel verordnen
Bei Fieber, Allgemeinsymptomen oder ausgedehnter Schwellung verordne ich ein Antibiotikum – in der Regel Amoxicillin, bei Penicillinallergie Clindamycin.4 Dazu Ibuprofen gegen Schmerzen und Entzündung.
Kontrollieren und Drainage wechseln
Nach ein bis drei Tagen sehe ich Sie zur Kontrolle. Ich entferne oder wechsle den Drainage-Streifen und prüfe den Heilungsverlauf. Die Schwellung sollte deutlich zurückgegangen sein.
Ursachentherapie
Sobald die akute Entzündung abgeklungen ist, behandle ich die Ursache: Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion oder Zahnentfernung – je nachdem, ob der Zahn erhalten werden kann. Ohne Ursachentherapie kommt der Abszess wieder.
Keine Angst
Betäubung bei der Abszesseröffnung: auch im Notfall schmerzfrei
Viele Patienten fragen: „Wirkt die Betäubung bei einer Entzündung?" Die Antwort: Ja – wenn man die richtige Technik verwendet.
Sofortmaßnahmen
Erste Hilfe bei Zahnabszess: was Sie sofort tun können
Bis Sie bei uns sind, können Sie die Beschwerden lindern:
Das hilft
Das schadet
Nach dem Eingriff
5 Tipps nach der Abszesseröffnung
Die Nachsorge entscheidet über den Heilungsverlauf:
1Drainage nicht entfernen
Der Streifen in der Wunde sorgt dafür, dass der Eiter weiter abfließen kann. Nicht selbst herausziehen – ich entferne ihn bei der Kontrolle.
2Antibiotikum durchnehmen
Falls verordnet: Die volle Packung aufbrauchen, auch wenn Sie sich besser fühlen. Absetzen fördert Resistenzen.
3Kühlen und Schmerzmittel
Wange von außen kühlen. Ibuprofen 400–600 mg nach Bedarf. Kein Aspirin.
4Weiche Kost
Nichts Heißes, Scharfes oder Krümeliges. Auf der betroffenen Seite nicht kauen. Ausreichend trinken.
5Kontrolle wahrnehmen
Nach ein bis drei Tagen zur Kontrolle kommen. Ich prüfe die Heilung und plane die Ursachentherapie. Ohne Ursachenbehandlung kommt der Abszess zurück.
Prognose
Wie lange dauert die Heilung nach einer Abszesseröffnung?
Die gute Nachricht: Nach der Eröffnung lassen die Schmerzen sehr schnell nach – oft schon innerhalb von Stunden.
Typischer Heilungsverlauf
Krankschreibung
Kosten
Was kostet eine Abszessbehandlung?
Die Abszessbehandlung ist eine Kassenleistung. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für den chirurgischen Eingriff vollständig.
Kassenleistung (GKV)
Privatleistungen (Zuzahlung)
Vorbeugung
Wie lässt sich ein Zahnabszess verhindern?
Die beste Abszessbehandlung ist die, die gar nicht erst nötig wird:
Regelmäßige Kontrolle
Zwei Zahnarztbesuche pro Jahr. So erkennt Ihr Zahnarzt Karies und Parodontitis, bevor sie zum Abszess führen.
Gründliche Mundhygiene
Zweimal täglich Zähne putzen, Zahnseide oder Interdentalbürsten verwenden. Professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich.
Zahnschmerzen ernst nehmen
Pochende Schmerzen, Aufbissempfindlichkeit oder Schwellung nicht ignorieren. Früh behandelt, wird aus einer Entzündung kein Abszess.

„Abszess-Patienten kommen oft mit starken Schmerzen und großer Angst. Wenn sie dann merken, wie schnell die Behandlung geht und wie sofort die Entlastung einsetzt, ist die Erleichterung riesig. Dr. Triebswetter nimmt sich immer die Zeit zu erklären, was als Nächstes kommt – auch im Notfall."
Leitende Assistenz, Kieferchirurgie Niendorf
Patientenstimmen
Das sagen unsere Patienten
Schon der erste Kontakt war ausgesprochen positiv. Frau Richter am Empfang ist eine unglaublich freundliche, zuvorkommende, hilfsbereite und kompetente Sprechstundenhilfe. Sie hat mich sowohl vor Ort als auch telefonisch vorab und auch postoperativ sehr gut beraten, informiert und betreut. Das hat mir in einer für mich wirklich schwierigen Situation enorm geholfen und viel Sicherheit gegeben.
Der eigentliche Eingriff bei Frau Dr. Sistenich war ebenfalls sehr gut.
Im Vorfeld hatte ich durchaus Angst, insbesondere davor, dass die Lokalanästhesie eventuell nicht richtig wirken könnte und ich erneut ähnlich starke Schmerzen wie zuvor bei der abzessartigen Entzündung am Nerv erleben müsste, die letztlich auch der Grund für den Eingriff war.
Diese Sorge hat sich jedoch absolut nicht bestätigt. Die Betäubung wurde perfekt gesetzt. Natürlich ist so eine Behandlung nicht angenehm, aber ich habe es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Frau Dr. Sistenich war sehr ruhig, freundlich, empathisch und professionell, sodass ich mich während des gesamten Eingriffs gut aufgehoben gefühlt habe.
Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Betreuung. Ich kann diese Praxis wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Gestern wurden mir von Dr. Hildebrandt zwei Backenzähne entfernt - in Narkose, da ich Angstpatientin bin.
Termin super pünktlich gestartet, sehr, sehr nettes Personal am Empfang und der Narkosearzt war sehr emphatisch und hat alles toll erklärt.
Dr. Hildebrandt hat wirklich unglaublich gute Arbeit geleistet. Zwei Zähne aus der hintersten Ecke raus genommen, KEINE Schmerzen, nachdem die Betäubung abgeklungen war, keine Schwellung - nix! Er hat wahrlich ein Wunder vollbracht und mir somit noch einmal mehr ein Stück weit die Angst vor Zahnbehandlungen genommen.
Danke an das komplette Team!
Ich werde euch definitiv weiter empfehlen!!!
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen zum Zahnabszess
Ein Zahnabszess ist eine eingekapselte Eiteransammlung im Kiefer oder am Zahnfleisch, ausgelöst durch eine bakterielle Infektion. Er entsteht meist an der Wurzelspitze eines abgestorbenen Zahns oder in einer entzündeten Zahnfleischtasche.
Ja – ein Zahnabszess ist ein Notfall. Unbehandelt kann er sich in tiefere Gewebe ausbreiten (Logenabszess), zu einer Mundbodenphlegmone, Mediastinitis oder Sepsis führen. Je schneller die Behandlung, desto geringer das Risiko.
Nein. Ein Abszess kann aufplatzen und sich vorübergehend entlasten – aber die Ursache bleibt bestehen. Die Infektion kommt zurück, oft schlimmer als zuvor. Eine chirurgische Eröffnung und Ursachentherapie sind immer nötig.
Unter Betäubung eröffne ich den Abszess mit einem Schnitt (Inzision), lasse den Eiter abfließen und lege eine Drainage ein. Bei Bedarf verordne ich Antibiotika. Sobald die akute Entzündung abklingt, folgt die Therapie der Ursache.
Immer. Besonders dringend bei: Gesichtsschwellung, Fieber über 38 °C, Schluckbeschwerden, eingeschränkter Mundöffnung oder zunehmender Atemnot. Dann sofort anrufen oder in die Notaufnahme.
Nein – auf keinen Fall. Das Risiko einer zusätzlichen Infektion und unkontrollierten Ausbreitung ist hoch. Nur ein Chirurg darf einen Abszess unter sterilen Bedingungen eröffnen.
Nein – die Betäubung wirkt auch bei entzündetem Gewebe, wenn ich die richtige Technik (Leitungsanästhesie) anwende. Die meisten Patienten spüren eine sofortige Erleichterung, sobald der Druck nachlässt.
Mittel der Wahl ist Amoxicillin, bei Penicillinallergie Clindamycin. Wichtig: Antibiotika allein reichen nicht aus – der Abszess muss chirurgisch eröffnet werden, damit das Antibiotikum wirken kann.
Die Abszessbehandlung ist eine Kassenleistung. Die GKV übernimmt Inzision, Drainage, Röntgen, Nachsorge und Antibiotikum. Zuzahlungen können für DVT oder Dämmerschlaf anfallen.
Die Schmerzen lassen oft schon Stunden nach der Eröffnung deutlich nach. Die Weichteile heilen in ein bis zwei Wochen. Rechnen Sie mit 2–5 Tagen Krankschreibung.
Der Druck lässt nach und der Schmerz wird kurzzeitig besser. Aber die Infektion ist nicht beseitigt – sie kommt zurück. Spülen Sie den Mund mit Chlorhexidin und kommen Sie trotzdem zeitnah zur Behandlung.
Ja – wenn die Ursache nicht behandelt wird. Die Abszesseröffnung beseitigt den Notfall, aber nicht den auslösenden Zahn. Die Ursachentherapie (Wurzelbehandlung, WSR oder Extraktion) ist daher zwingend notwendig.
Bei ausgedehnten Abszessen, Kieferklemme, Logenabszessen oder wenn eine chirurgische Folgebehandlung (WSR, Extraktion) nötig ist, ist der Kieferchirurg der richtige Ansprechpartner. Wir haben die chirurgische Erfahrung, die Narkosemöglichkeiten und die Notfall-Routine.
In der Regel zwei bis fünf Arbeitstage. Bei ausgedehnten Abszessen oder stationärer Behandlung auch länger.
Standort
Abszessbehandlung in Hamburg-Niendorf – so finden Sie uns
Öffnungszeiten
Anfahrt
U-Bahn: U2 bis Niendorf Markt, 3 Min. Fußweg · Auto: Kostenfreie Parkplätze vor dem Haus.
Wissenschaftliche Quellen zum Zahnabszess (5)
- 1DGMKG & DGZMK. (2016). S3-Leitlinie: Odontogene Infektionen (AWMF-Registernummer 007-006). Stand: September 2016; Gültigkeit abgelaufen (09/2021), Aktualisierung angemeldet. awmf.org
- 2Siqueira, J. F., & Rôças, I. N. (2013). Microbiology and treatment of acute apical abscesses. Clinical Microbiology Reviews, 26(2), 255–273. https://doi.org/10.1128/CMR.00082-12
- 3Boscolo-Rizzo, P., & Da Mosto, M. C. (2009). Submandibular space infection: A potentially lethal infection. International Journal of Infectious Diseases, 13(3), 327–333. https://doi.org/10.1016/j.ijid.2008.07.007
- 4Lockhart, P. B., Tampi, M. P., Abt, E., Aminoshariae, A., Durkin, M. J., Fouad, A. F., … Carrasco-Labra, A. (2019). Evidence-based clinical practice guideline on antibiotic use for the urgent management of pulpal- and periapical-related dental pain and intraoral swelling. Journal of the American Dental Association, 150(11), 906–921.e12. https://doi.org/10.1016/j.adaj.2019.08.020
- 5Seppänen, L., Lauhio, A., Lindqvist, C., Suuronen, R., & Rautemaa, R. (2008). Analysis of systemic and local odontogenic infection complications requiring hospital care. Journal of Infection, 57(2), 116–122. https://doi.org/10.1016/j.jinf.2008.06.002
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Dr. Stefan Triebswetter
Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Kieferchirurgie seit 1995
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