Angstpatienten Hamburg
Zahnarztangst? Wir verstehen Sie – und behandeln Sie sicher.
Ich bin Dr. Stefan Triebswetter, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Ich weiß: Der Weg zu uns hat Sie vielleicht viel Überwindung gekostet. Vielleicht waren Sie jahrelang nicht beim Zahnarzt. Vielleicht schämen Sie sich für den Zustand Ihrer Zähne. Das ist völlig in Ordnung – und Sie sind damit nicht allein. Wir nehmen uns Zeit für Sie, erklären jeden Schritt und behandeln Sie so, wie Sie es brauchen: sanft, schmerzfrei und in Ihrem Tempo.

Sie sind nicht allein
Zahnarztangst ist weit verbreitet – und kein Grund für Scham
60 bis 80 Prozent aller Menschen fühlen sich beim Zahnarzt unwohl. Etwa 5 Prozent leiden an einer echten Dentalphobie (krankhafte Zahnarztangst, ICD-10: F40.2) – einer klinisch anerkannten Angststörung, die dazu führt, dass Betroffene den Zahnarztbesuch jahrelang meiden.1
Das ist nichts, wofür Sie sich schämen müssen. Ihre Angst hat Gründe – und sie ist behandelbar. Viele meiner Patienten berichten mir, dass allein das erste Gespräch in unserer Praxis ihnen einen großen Teil der Angst genommen hat.
„Dass Sie diese Seite lesen, ist bereits ein mutiger Schritt. Ich möchte Ihnen zeigen, dass es einen Weg gibt – Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.“

Der Teufelskreis
Warum Zahnarztangst sich selbst verstärkt
Viele Angstpatienten kennen dieses Muster: Die Angst führt zum Vermeiden – das Vermeiden führt zu schlechteren Zähnen – die schlechteren Zähne verstärken die Scham und die Angst. Ein Teufelskreis, den wir gemeinsam durchbrechen können.2
Angst
Schlechte Erfahrungen, Kontrollverlust, Schmerz
Vermeidung
Termine werden nicht vereinbart, Beschwerden ignoriert
Verschlechterung
Karies, Entzündungen, Zahnverlust – Behandlungsbedarf steigt
Mehr Angst und Scham
Größere Eingriffe nötig, Hemmschwelle steigt weiter
Diesen Kreislauf können wir durchbrechen – mit Geduld, Verständnis und modernen Anästhesieverfahren.
Ursachen
Woher kommt Zahnarztangst?
Die Ursachen sind so individuell wie Sie selbst. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen:3
Traumatische Erlebnisse
Schmerzhafte Behandlungen in der Kindheit, ein rauer Umgangston oder das Gefühl, nicht ernst genommen worden zu sein.
Kontrollverlust
Das Gefühl, ausgeliefert zu sein – rücklings im Behandlungsstuhl, mit offenem Mund, ohne Einfluss auf das Geschehen.
Scham über den Zahnzustand
Wer lange nicht beim Zahnarzt war, schämt sich oft für den Zustand seiner Zähne. Diese Scham verstärkt die Vermeidung.
Schmerz und Geräusche
Der Bohrer, die Spritze, das Geräusch – auch wenn moderne Methoden längst schmerzfrei arbeiten, sitzen alte Ängste tief.
Unser Konzept
So gehen wir mit Ihrer Angst um: unser Behandlungskonzept
Bei uns stehen Sie an erster Stelle – nicht die Behandlung. Wir haben ein erprobtes Konzept für Angstpatienten, das auf vier Säulen basiert:
Sich kennenlernen ohne Behandlung
Beim ersten Termin lernen wir uns kennen. Kein Behandlungsstuhl, keine Instrumente – nur ein Gespräch auf Augenhöhe.
Sie bestimmen das Tempo
Nichts passiert ohne Ihre Zustimmung. Mit einem Stopp-Signal können Sie jederzeit unterbrechen – ohne Erklärung.
Jeden Schritt vorher erklären
Ich erkläre jeden Schritt, bevor ich ihn mache. Kein Überraschungsmoment, keine unangekündigte Berührung.
Sanft betäuben statt aushalten
Von der schmerzfreien Spritze über den Dämmerschlaf bis zur Vollnarkose – wir finden das Verfahren, das zu Ihnen passt.
Ihre Optionen
Schmerzfreie Behandlung: unsere drei Anästhesieverfahren
In Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesie-Fachärzten bieten wir drei Stufen der Schmerzausschaltung – abgestimmt auf Ihren Bedarf und Ihre Angst.
Örtliche Betäubung
Die gängigste Form. Dank sehr feiner Nadeln und vorheriger Oberflächenbetäubung (Spray) ist die Injektion kaum spürbar.
Dämmerschlaf (Sedierung)
Ein tief entspannter Zustand, in dem Sie wach aber gedämpft sind. Die Behandlung nehmen Sie nur schwach wahr – und erinnern sie kaum.
Vollnarkose (TIVA: total-intravenöse Anästhesie)
Moderne total-intravenöse Anästhesie: Sie schlafen, spüren und erinnern nichts. Computergesteuerte Dosierung für maximale Sicherheit.
Unser Vorteil
Alles in einer Sitzung: Komplettsanierung unter Narkose
Viele Angstpatienten haben über Jahre einen erheblichen Behandlungsrückstand aufgebaut. Mehrere Sitzungen bedeuten: Mehrfach Überwindung, mehrfach Angst. Deshalb bieten wir eine Lösung, die besonders für Angstpatienten wertvoll ist:
Komplettsanierung in einer Sitzung
Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie kann ich unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose mehrere Eingriffe in einer einzigen Sitzung durchführen:
Ein Narkosetermin. Ein Eingriff. Alles erledigt. Danach beginnt der Weg zurück zu gesunden Zähnen – ohne den Albtraum mehrerer Einzelsitzungen.

Ihr Chirurg
Warum ausgerechnet zum Kieferchirurgen?
Bei vielen Angstpatienten hat sich über Jahre ein so großer Behandlungsbedarf aufgestaut, dass ein normaler Zahnarzt an seine Grenzen stößt. Als Fachzahnarzt für Oralchirurgie kann ich Extraktionen, Implantate, Knochenaufbau und Wurzelspitzenresektionen unter einem Dach durchführen – und in Zusammenarbeit mit Anästhesie-Fachärzten unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose.
Und das Wichtigste: Ich nehme mir die Zeit, die Sie brauchen. Kein Zeitdruck, kein Abfertigen. Ihre Angst ist für mich kein Hindernis – sondern der Grund, besonders sorgfältig mit Ihnen umzugehen.
Schritt für Schritt
Der erste Schritt: so einfach geht es
Erstgespräch: ohne Behandlung
Wir lernen uns kennen. Kein Behandlungsstuhl, kein Druck. Nur ein offenes Gespräch über Ihre Angst, Ihre Wünsche und Ihre Situation.
Befund erheben und gemeinsam planen
Wenn Sie sich bereit fühlen, schauen wir uns Ihre Zahngesundheit an. Gemeinsam erstellen wir einen Behandlungsplan – abgestimmt auf Ihren Bedarf und Ihre Angst.
Über die Anästhesie aufklären
Unsere Anästhesie-Fachärzte besprechen mit Ihnen das passende Verfahren (Lokal, Dämmerschlaf oder Vollnarkose) und beantworten all Ihre Fragen.
Behandlung: sanft und sicher
Ich führe den Eingriff unter dem gewählten Anästhesieverfahren durch. Das Anästhesie-Team überwacht Sie während der gesamten Behandlung.
Sich erholen und Nachsorge erhalten
In unserem Aufwachraum kommen Sie in Ruhe zu sich. Anschließend entlassen wir Sie in Begleitung. Die Nachsorge besprechen wir ausführlich.
Kosten
Kosten und Kostenübernahme
Zahnärztliche Behandlung
Die zahnärztlichen und chirurgischen Leistungen rechne ich je nach Behandlung über die gesetzliche (GKV) oder private Krankenversicherung (PKV) ab.
Dämmerschlaf und Vollnarkose
Die GKV übernimmt die Anästhesieleistungen in der Regel nicht. Wir stellen sie privat in Rechnung. Ausnahmen: Kinder, Behinderte, nachgewiesene Phobie. Wir informieren Sie vorab über die Kosten.
Patientenstimmen
Das sagen unsere Patienten
Schon der erste Kontakt war ausgesprochen positiv. Frau Richter am Empfang ist eine unglaublich freundliche, zuvorkommende, hilfsbereite und kompetente Sprechstundenhilfe. Sie hat mich sowohl vor Ort als auch telefonisch vorab und auch postoperativ sehr gut beraten, informiert und betreut. Das hat mir in einer für mich wirklich schwierigen Situation enorm geholfen und viel Sicherheit gegeben.
Der eigentliche Eingriff bei Frau Dr. Sistenich war ebenfalls sehr gut.
Im Vorfeld hatte ich durchaus Angst, insbesondere davor, dass die Lokalanästhesie eventuell nicht richtig wirken könnte und ich erneut ähnlich starke Schmerzen wie zuvor bei der abzessartigen Entzündung am Nerv erleben müsste, die letztlich auch der Grund für den Eingriff war.
Diese Sorge hat sich jedoch absolut nicht bestätigt. Die Betäubung wurde perfekt gesetzt. Natürlich ist so eine Behandlung nicht angenehm, aber ich habe es mir deutlich schlimmer vorgestellt. Frau Dr. Sistenich war sehr ruhig, freundlich, empathisch und professionell, sodass ich mich während des gesamten Eingriffs gut aufgehoben gefühlt habe.
Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Betreuung. Ich kann diese Praxis wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Gestern wurden mir von Dr. Hildebrandt zwei Backenzähne entfernt - in Narkose, da ich Angstpatientin bin.
Termin super pünktlich gestartet, sehr, sehr nettes Personal am Empfang und der Narkosearzt war sehr emphatisch und hat alles toll erklärt.
Dr. Hildebrandt hat wirklich unglaublich gute Arbeit geleistet. Zwei Zähne aus der hintersten Ecke raus genommen, KEINE Schmerzen, nachdem die Betäubung abgeklungen war, keine Schwellung - nix! Er hat wahrlich ein Wunder vollbracht und mir somit noch einmal mehr ein Stück weit die Angst vor Zahnbehandlungen genommen.
Danke an das komplette Team!
Ich werde euch definitiv weiter empfehlen!!!
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen von Angstpatienten
Nein – und dafür müssen Sie sich nicht schämen. Genau dafür sind wir da. Viele meiner Patienten kommen nach fünf, zehn oder sogar fünfzehn Jahren zum ersten Mal wieder. Der Zustand Ihrer Zähne wird uns nicht abschrecken – im Gegenteil: Wir freuen uns, dass Sie den Schritt wagen.
Beim ersten Termin lernen wir uns kennen – ohne Behandlungsstuhl, ohne Instrumente. Wir sprechen über Ihre Angst, Ihre Erfahrungen und Ihre Wünsche. Erst wenn Sie bereit sind, planen wir die nächsten Schritte. Nichts passiert, ohne dass Sie zustimmen.
Ja, absolut. Wir vereinbaren ein Stopp-Signal – wenn Sie die Hand heben, unterbrechen wir sofort. Ohne Nachfragen, ohne Druck. Sie behalten jederzeit die Kontrolle.
Der Dämmerschlaf (Sedierung) versetzt Sie in einen tief entspannten Zustand. Sie sind wach und ansprechbar, nehmen die Behandlung aber nur schwach wahr und erinnern sie kaum. In Kombination mit örtlicher Betäubung ist die Behandlung völlig schmerzfrei.
TIVA steht für total-intravenöse Anästhesie. Die Narkose-Medikamente werden computergesteuert dosiert – ohne Maskenbeatmung. Sie schlafen, spüren nichts und erinnern nichts. Nach dem Eingriff wachen Sie im Aufwachraum auf und können die Praxis bald in Begleitung verlassen.
In vielen Fällen ja. Unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose kann ich mehrere chirurgische Eingriffe (Extraktionen, Implantate, Knochenaufbau, Wurzelspitzenresektionen) in einer einzigen Sitzung durchführen. Das erspart Ihnen mehrfache Überwindung und verkürzt den Gesamtbehandlungszeitraum erheblich.
Wir stellen die Anästhesieleistungen in der Regel privat in Rechnung. Es gibt Ausnahmen bei nachgewiesener Phobie, für Kinder und für Menschen mit Behinderung. Wir klären die Kosten vorab mit Ihnen – bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Mindestens sechs Stunden vor dem Eingriff dürfen Sie nichts essen und nichts trinken. Nach dem Eingriff müssen Sie von einer erwachsenen Begleitperson abgeholt werden und dürfen nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen. Unsere Anästhesie-Fachärzte klären Sie vorab ausführlich auf.
Ja. Die moderne TIVA-Vollnarkose mit computergesteuerter Dosierung ist sehr sicher und gut verträglich. Erfahrene Anästhesie-Fachärzte führen die Narkose durch und überwachen Sie während des gesamten Eingriffs.4
Indem Sie wissen: Das Erstgespräch ist nur ein Gespräch. Keine Untersuchung, keine Behandlung, kein Druck. Bringen Sie gern eine Vertrauensperson mit. Und: Dass Sie diese Seite lesen, zeigt bereits, dass Sie bereit sind für den ersten Schritt.
Der erste Schritt
Der erste Schritt ist nur ein Gespräch.
Rufen Sie an oder buchen Sie online ein Erstgespräch. Kein Druck, keine Verpflichtung, keine Behandlung – nur ein offenes Gespräch über Ihre Situation. Den Rest planen wir gemeinsam.
Wissenschaftliche Quellen zu Zahnarztangst und Sedierung
Alle Angaben auf dieser Seite basieren auf aktueller wissenschaftlicher Evidenz.
- 1Enkling, N., Jöhren, P., Hidalgo-Toba, A., & al. (2023). S3-Leitlinie: Zahnarztangst bei Erwachsenen (AWMF-Reg.-Nr. 083-020). Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-020
- 2Armfield, J. M. (2013). What goes around comes around: Revisiting the hypothesized vicious cycle of dental fear and avoidance. Community Dentistry and Oral Epidemiology, 41(3), 279–287. https://doi.org/10.1111/cdoe.12005
- 3Appukuttan, D. P. (2016). Strategies to manage patients with dental anxiety and dental phobia: Literature review. Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry, 8, 35–50. https://doi.org/10.2147/CCIDE.S63626
- 4Coulthard, P., Craig, D., Holden, C., Robb, N. D., Sury, M., Chopra, S., & Holroyd, I. (2015). Current UK dental sedation practice and the ‘NICE’ guideline 112. British Dental Journal, 218(8), E14. https://doi.org/10.1038/sj.bdj.2015.338
- 5Seligman, L. D., Hovey, J. D., Chacon, K., & Ollendick, T. H. (2017). Dental anxiety: An understudied problem in youth. Clinical Psychology Review, 55, 25–40. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2017.04.004
Erstgespräch vereinbaren